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Jeschurun · 1860-02-01 · Heft 5 (Februar 1860) · p. 232

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
6 (1859-1860)
Issue
Heft 5 (Februar 1860)
Article
Schewat
Date
1860-02-01
Page
232 (sequence 6)
Language
German
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232 Schewat. Juda den Löwen, in Sebnlon den Kaufmann, in, Jtsachar die Ausdauer, in Dan die Gewandtheit, in Gab die Kriegsbereitschaft, in Aschar den Feldbau, in Naftalt die Beredtsamkett, in Joseph das blühende Reis, in Benjamin den Wolf und so einen jeden seiner Söhne in seiner künftigen Stammescharaktertstik erblickte, sie doch alle mit Einem Segen umfasste und jedem damit den gleichen, nur nach seiner Sonderheit in besonderer Weise zu gewinnenden Segen ertheilte — כל אלה שבטי ישראל שנים עשר וזאת אשר דבר להם אביהם ויברך אותם איש אשר כברכתו ברך אתם —: so kann das Werk, für welches Gott sein Volk berufen und für welches von Jahr zu Jahr Er alle Glieder desselben aufrust, keiner aller dieser Individualitäten entrathen. Das Heiltgthum Gottes hat sie Alle nöthig. Es zählt auf den Feldherrn wie den Priester, ans den Kaufmann wie den Gelehrten, auf den Ackersmann wie den Künstler, auf den Handwerker wie den Gelehrten und zählt auf den Einzelnen aller dieser gesonderten Lebensstellungen in all seiner besonderen Individualität und mit all der individuellen Besonderheit, die ihm Stamm und Familie, Haus und Geburt, Anlage und Schicksal in allen Abstufungen deslleberflusses und des Mangels, der Kraft und der Schwäche, der Begabtheit und der Einfalt ertheilten. Mit Allem haben Alle Ein Ziel, mit Allem Alle Einen Segen zu erreichen, und erst wenn Jeder in all seiner Besonderheit das ihm vermöge seiner Jndividnalitäk Mögliche zum Gesammtdienst des ״Stift-Zeltes" auf Erden geleistet, erst dann steht dieses Gottesheiligthum von dem Gesammtdienst Aller getragen, und erst dann sindet Jeder das gleiche Andenken vor Gott. Diese Mannigfaltigkeit in der Einheit, diese Einheit in der Mannigfaltigkeit sieht der Blick der Weisen unseres Volkes auch bereits sofort in diesem Schekalausrnf zur Lebensweihe ausgeprägt. תרומות נאמרו בפרשה וו % drei Spenden werden in diesem Kapitel besprochen, lehrt R. Samuel S. Nachmann, ,תרומת ארנים, תרומת שקלים, תרומת משכן: die Spende zu den Säulenfüßen, die Spende zu den Opfer-Schekalim, die Spende zu dem Tempelbau. Zu den Füßen und zu den Opfern hatte Jeder das Gleiche zu spenden, der Reiche durfte nicht mehr, der Arme konnte nicht weniger als einen halben Schekel bringen. Zum Bau des Tempels brachte Jeder nach

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