Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1859-1860)
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1859)
- Article
- Aus einem Briefwechsel über die Psalmen
- Date
- 1859-12-01
- Page
- 134 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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134 AüS einem Vrlchrcchscl Siebe, das er mit Bewußtsein hinaus sang in den Kreis seines Volkes, mit Bewußtsein hinaus sang in den zukünftigen Kreis der Menschheit, auf daß וידעו כל הקהל הזה, auf daß וידעו כל הארק, wie er sich bei seiner ersten Thatenweihe als Jüngling begriff, auf daß! durch ihn sein Volk, auf daß durch ihn die Menschheit im Gottes-! bewußtsein erstarke und in dcmBewußtsein des Göttlichen im Menschen j vor Gott. Seine Lieder bezeugen es. Ihm war das Auge geöffnet. Was er von Gott und dem Siege des Göttlichen an sich erfuhr, das war ihm ein Vorbild dessen, was Gott an Jedem und für Jeden in Israel, an Israel und für Israel in der Menschheit, j an jedem Menschen und für jeden Menschen, an der Menschheit und für ן die Menschheit bewahren will in großer Zukunft-Ferne. Eine Waljj lung für das Ganze, wie für das Einzelne. Dieselbe Wahrheit, ( dasselbe Recht, dieselbe Liebe, die ihn für das Wahre und Göttj liche siegreich erzog, die auch Israel, und einst nach Israel und durch Israel die Gesamnttmenschheit erzieht, bis der Wahrheit, dem Recht und der Liebe, bis Gott und dem Göttlichen im Men- I scheu allein der Thron des Sieges und der Macht, der Huldigung! und der Herrschaft auf Erden errichtet werde. Für diese Zukunft | lebte er sein Leben, sang er seine Lieder, und Geister und Gemnj; ther tu die aufwärts führenden Siegesbahuen dieser Zukunft zu heben ist das bewußte Ziel seiner Gesänge. Hatte ihm doch Gott ß auch in konkreter Wirklichkeit daS Fvrtblühen seines Hauses für E; die ganze Zukunft seines Volkes, und eben damit auch für die ן ferne Zukunft der Menschheit versichert! Wohl werden auch seine | Nachkommen sich verirren. Allein Gott werde sie züchtigend erziehen,;j sein Haus aber und sein Köuigthum ewig dauern und sein Thron i;j fest stehen für alle Zeit- Diesen Hinanöblick auf seine und seines;ij Hauses Beder timg für die fernste Zeit halte ihm Gott durch seinen jj Propheten eröffnet. Da sprach David *לפגי ר, vor der Bundesm lade des göttlichen Gesetzes, Worte, die, wenn mau sie nicht gewaltsam nnideutet, von bedeutsamstem Inhalt erscheinen. ״Da kam der König David und setzte sich vor Gott und sprach: Wer bin ick, 'א, אלדי, und wer mein Haus, daß du mich bis hierher gebracht? Und nun ist dicS noch ein Geringes in deinen Augen, 'א' אלדי, und sprichst du auch über das Haus deines Dieners in