Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1859-1860)
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1859)
- Article
- Kislew
- Date
- 1859-12-01
- Page
- 121 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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הנכה 121 sondern unter sich und in sich, somit Jeden zu jeder Zeit auf der Höhe dieserAufgabe vermeinten: so wird diesem Volke ja von vornherein gesagt und durch den Untergang des ganzen Zeitgeschlechtes, das die erste Chanuckah erlebte, mit ernstestem Ernst zum Bewußtsein gebracht, daß es mit allem dem noch nicht ,אל המנוחה ואל הנח?1!־, noch nicht zur Ruhe, geschweige zum ewige» Ziele gekommen, daß es mit allem diesem erst an einen Anfang gestellt, der, mit Wandelloser Begeisterung rasch zum Höhenziele führen könnte, mit unterbrochener und immer wieder unterbrochener, aber auch immer wieder gewonnener Begeisterung, wenn gleich spat und scheinbar im Ruckgange, doch י unwiderruflich und in immer steigendem Fortschritt zum Ziele fuhren werde. In der Wüste, in Schilo, in Nob, in Gibeah, in Jerusalem durch Salomo, durch Esra, durch die Hasmouäer, bereits siebenmal ist das Gesetzesheiligthum neu errichtet und eingeweiht worden, und während das äußere politische Geschick des Volkes abwärts ging, war die Chanuckah innerlich doch immer eine geistig höhere. Je mehr Israel seine politische Bedeutung verlor, um so mehr ward sein Gesetz von dem Bündnis! mit einer Aristokratie befreit, die es meist nur zur Forderung ihrer Interessen mißbrauchte oder vcrrieth, und um so mehr Boden gewann es im Volke, das bald nichts anderes als dies Gesetz, sein Studium und seine Erfüllung haben, die sich ihm als die Adlerflügel seines Gottes erweisen sollten, es über eine In Nacht versinkende Welt von fast Zahrtausenden gegen alle dämonische Gewalt einer seine Vernichtung erstrebenden Völkerfeindseligkeit, hell und lebenskräftig siegreich emporzutragen. , Als die Hasmonäer die btzte Chanuckah feierten, da gaben sie das Weihelicht jedem jüdischen Hausvater in die Hand, auf daß in jedem H a u s e sich erst recht die Tempelweihe vollziehe, auf daß diese Weihe sich von Jahr zu Jahr immer neu und jung wiederhole, jedes Geschlecht immer auf's neue und in immer höherem Fortschritt die Weihe des Heiligthums durch die Weihe des Hauses vollbringe, bis einst das Haus des GotteSeiligthums von allen Häusern Israels, von dem ganzen ״Hause Jakobs" getragen werde und die letzte wirkliche und wahrhaftige Chanuckah auf dem Gipfel des errungenen Ziels beginnen könne.