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Jeschurun · 1859-10-01 · Heft 1 (Oktober 1859) · p. 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
6 (1859-1860)
Issue
Heft 1 (Oktober 1859)
Article
Tischri
Date
1859-10-01
Page
10 (sequence 10)
Language
German
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IRI
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Der Theruah-Tag. 11 in ihn aufgehen wenn du Bestand haben willst, du muht ausnahmlos und widerstandlos dich ihm hingeben, wenn du dich dauernd und für die Ewigkeit erhalten willst. Denn was ihm widersteht geht zu Grunde, was sich in keckem Uebermuth ihm entzieht geht verloren; mit äußern! Bruch, mit innerm Weh, — mit שברים mit ,תרועה יבובי יביב ,׳לולי יליל — weiß er es zu finden und wirft dem Stolzen vor dieScherben seines thöuernen Glückes,und läßt den Kecken cmpstnden die Schmerzen seiner unheiligen Freuden, wirft Schloß und Riegel, wirft Trotz und Dünkel nieder, auf daß Raum werde für den Thron seiner Herrlichkeit. Wenn darum sein erster Ruf ihn dir zeigt in seiner Hoheit und Macht, in seiner Erhabenheit und Größe, in seiner alles umfassenden Herrlichkeit: wendet sein zweiter Ruf diese Gedanken seiner Herrlichkeit gegen dich selber, brechend und schmetternd, in deinem äußern und in deinem inuern Leben Alles niederwerfend, was diesem Gedanken seiner Hoheit und Macht, seiner Er» habenheit und Größe widerspricht, was der Huldigung seiner Hoheit und Macht, seiner Erhabenheit und Größe, was dem Einzuge seiner Alles beherrschenden Herrlichkeit in deinem äußern und innern Leben widersteht. Siebe, Alles was du baust und schaffst in deinem äußern Leben, Alles was du webest und strebst in deinem innern, alles Das sollte sich zur Offenbarungsstätte seiner Herrlichkeit gestalten, alles Das sollte von seinem Willen geleitet sein, sollte seinem Willen sich fügen, sollte alle Mittel des äußern, alle Kräfte des innern Lebens vereinen um das ihm Wohlgefällige auf Erden zu gestalten, und in die irdische Vergänglichkeit hinein sein ewiges Reich zu bauen und dein ganzes Dasein zu einem Kranze seiner Verherrlichung zu vollenden. Ueberall sollte seine Herrschaft Eingang finden, überall seine Herrlichkeit wohnen. Aber da stellt sich dein Dünkel und und dein Trotz, dein Hochmuth und dein Stolz vor die Portale deiner irdischen Macht, da stellen sich deine Leidenschaften und Begierden, deine vermeintlichen Grundsätze und Wahngebilde vor die Seelenpforten deines innern Wesens und wehren dem ״Ewigen" den Eingang in dein Hans und deinen Hof, und wehren dem ״Ewigen" den Eingang in deinen Geist und dein Herz — du stellst Gott das Weltall zu Gebote, nur dein Haus, dein Herz öffnest du ihm nicht — Alles ist dir Gott, nur dein Gott ist er nicht — und weil er dein Gott nicht ist, weil du ihm den Eingang in dein

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