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Jeschurun · 1859-07-01 · Heft 10 (Juli 1859) · p. 521

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
5 (1858-1859)
Issue
Heft 10 (Juli 1859)
Article
Grundlinien einer jüdischen Symbolik
Date
1859-07-01
Page
521 (sequence 4)
Language
German
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VII. Die Stiflshütle. 1. Allgem. Orientiruug. Z21 den, so haben wir dieselben auch nicht im Kreise der Symbolik der Thora zu suchen. Wir haben aus der wesentlichen Natur desSymbols die Regel erkannt, daß dasselbe durchaus ungeeignet sei ganz unbekannte Wahrheiten zu offenbaren. Die Objekte und Begriffe, denen das Symbol zum Ausdruck dienen soll, müssen vielmehr beretts ganz in dem Jdeenkretse dessen bekannt sein, für den das Symbol eine Sprache sein soll. Seine wesentlichste und eigentlichste Besttmmung ist vielmehr, bereits bekannte Wahrheiten in prägnanter Weise zur steten Anschauung und Anerkennung zu bringen. Haben uns aber diese Grundsätze auf dem ganzen Gebiete dor Symbolik des göttlichen Gesetzes zu leiten, so dürfen wir dieselben um so we- Niger bei einem Gegenstände aus den Augen verlieren, der wie die Sttftshütte offenbar die allgemeinste und dauerndste Wirksamkeit zur Bestimmung hatte, somit sicherlich selbst dem allgemeinsten Verständniß zugänglich gewesen sein muß. Der Charakter des göttlichen Gesetzes weist uns somit im Allgemeinen darauf hin, die Bedeutung seiner Symbole zunächst, vielleicht sogar ausschließlich in dem Gebiete des sittlichen Verhaltens des Menschen zu Gott und der Waltung Gottes zum Menschen, also überhaupt in dem Gebiete des Bundesverhältniffes Gottes mit dem Menschen zu suchen. Sehen wir was sich aus den Aussprüchen des göttlichen Wortes über die Bestimmung der Sttftshütte für das Verständniß und die Auffassung ihrer Symbole ergiebt. Zu Moscheh sprach Gott: ״Sprich zu Israels Söhnen, daß sie für mich eine Hebe in Empfang nehmen! Bon Jedem, den sein Herz dazu bewegt, sollt ihr meine Hebe empfangen. Und dies ist die Hebe, die ihr von ihnen in Empfang nehmen sollt: Gold, Silber und Kupfer. Htmmetblaue, Purpur- und carmoisin-rothe Wolle, Byssus und Ziegenhaare. Rothgefärbte Widderselle, Tachasch-Felle und Schtttim-Holz. Oel zur Leuchte, Gewürze zum Salböl und für das Specerei- Räucherwerk. Schoham-Steine und Fassungsstetne für das Ephod und den Brustschild. Sie sollen mir ein Hetltgthum machen, so werde ich unter ihnen wohnen! Nach Allem, wie ich dir die Gestaltung der Wohnung und die Gestaltung aller ihrer Geräthe zeige, also sollt ihr es bilden." (H, 25, 1—9.). ״ מקדש ■ליEin Heiligthum für Gott", so spricht das gött--

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