Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 5 (1858-1859)
- Issue
- Heft 9 (Juni 1859)
- Article
- Grundlinien der jüdischen Symbolik
- Date
- 1859-06-01
- Page
- 477 (sequence 22)
- Language
- German
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V. TksiM. II 4f׳I׳ auözusprechen. Wenn wir irgendwo an den Tefillin, und zumal an den Kopf-Tefillin der Vterzahl begegnen, so liegt am nächsten und natürlichste, die Beziehung auf die vier פרשיות vor, die ja insbesondere den Kopf-Tefillin ihre ganze viertheilige Gestaltung bringen. Sollte der Gedanke so fern liegen, daß das vierköpfige Schin eben nichts anderes sagen wolle, als daß diese vier Abschnitte selbst in ihrer Erfüllung sich zu שמו של ה״בה gestalten, daß sie die Verkündüng seines Namens aus Erden werden und sich als Gottesnamen in dem irdischen Gehäuse ausprägen, das wir ihrer Verwirklichung auf Erden bereiten? Bilden doch die vier den vier Abschnitten in dem Kopfgehäuse errichteten Abtheilungen selbst nichts als die Form eines vierköpfigen Schin: ישו. Und unser ganzes, die Tefillin-Lchren bewahrende und erfüllende Leben wird selbst zum offenbarsten Gottesdenkmal auf Erden — vergl.: ומי כעמך כישראל גוי אחד בארץ אשר תלכו א׳ לפדות לו לעם ולשום לו שם (Sam. 7, 23). 4. קשר של חפלין והנחתן קשר תפלין ה׳ל׳מ׳ס׳. Die beiden in den Bändern geschürzten Knoten sind bei den Kopf- und Hand-Tefillin verschieden. Bei den Kopf-Tefillin ist der Knoten eine Vereinigung der beiden Band- Hälften zu einem Knoten am Hinterkopfe, dem am Vvrderhaupte befindlichen Hause gegenüber, durch welchen dasselbe aus dem Kopfe sestgehalten wird und von welchen aus die beiden Bandenden links bis über die Brust, rechts bis zum Unterkörper herabhängen. Bet den Tefillin der Hand ist der Knoten nur an einer Seite hart an die Schleife geschürzt und scheint nur die größere Festigkeit des Bindens des Hauses an die bestimmte Stelle des Oberarms zu ver- Mitteln. Der ans den beiden Seiten rechts und links geschürzte Knoten der Kopf-Tefillin scheint die beiden Seiten der Kopf-Tefillin (siehe oberr), Israels Geschick an die Lösung seiner Aufgabe geknüpft darzustellen. Dieses innige Aufgehen Israels mit seiner ganzen historischen Erscheinung in die Lösung seiner Aufgabe bildet aber den Bundesknoten, der eben jedes gegenwärtige, conkrete Israel, und jeden Mann seiner Gesammtheit zum Träger des ״Tefillin-Hauses", zum Träger der dem ״Hause Israel" gegebenen Bestimmung weiht. In diesem historischen Aufgehen Israels in das Gesetz liegt der Nerv der Verbindung Israels mit Gott. Aus diesem Gesichts- SS