Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 5 (1858-1859)
- Issue
- Heft 6 (März 1859)
- Article
- Grundlinien einer jüdischen Symbolik
- Date
- 1859-03-01
- Page
- 307 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Ztezith. 5 f. 307 stolz herabblicken könnte; es ist vielmehr das Höheztel, zu dem alle unsere Geschlechter לחרוחם von Jahrhundert zu Jahrhundert hinanstreben sollen, und so lange das Mcnschenbcwußtsein im Menschen lebt, so lange knüpft Gott das Blüthezeichen seines Gesetzes an unser menschlich Gewand und spricht: אני ד׳ אלריכם אשר הוצאתי אחכם ״ מארץ מצרים להיות לכם לאלרים אני ד׳ אלריכםIch 'ר euer Gott, der ich euch aus dem Lande Mizrajtm geführt euch Gott zu sein, ich, 'ר, bin noch euer Gott!" Keine Zeit emancipirt euch von meinem Dienste! (Sieht מפרי z. St.) Und diesem להורותם, das die zeitliche Nicht-Abrogirbarkeit des von den Ziezith vertretenen göttlichen Gesetzes dokumenttrt, tritt, glauben wir, die Bestimmung: "!על ארבע כנפות כמות zur Seite und spricht nun auch die räumliche Unbediugtheit des Gesetzes aus, das alle Zeiten hindurch in Jugendfrische, ewig und überall, durchzudauern bestimmt ist. על ארבע כנפות כמותך! Auf den Gegensatz der Außenwelt zum Menschen weist die נרילים- כמות-Urkunde hin und lehrt ״Selbstüber- Windung" an dem ״Denkmal des um den Reiz eines Augenblicks verloren gegangenen Paradieses!" Aber es bedarf der Mensch, es bedarf vor Allem der Jude nicht nur der Warnung, durch Dahingebung an die Sinnlichkeit nicht des Paradiesesfriedens verlustig zu gehen, er bedarf nicht nur der Mahnung durch Selbstbeherrschung den Paradiesesfrteden wieder zu gewinnen, es bedarf der Mensch der Warnung, nicht durch diesen äußern Zwiespalt völlig auch im Innern zu Grunde zu gehen und es bedarf vor Allem der Jude der Mahnung, trotz dieses Zwiespalts, in welchen, seitdem der Mensch aus der Paradiescsmtlde gegen die Schauer einer rauher« Welt kletdgepanzert trat, alle Verhältnisse gerathen, und in mitten aller dieser Gegensätze seine Selbstbeherrschung zu üben und seinen Weg zur Wiedergewinnung des Baumes des Lebens unbekümmert und unbeirrt zu wandeln. Denn stehe, seitdem der Mensch, paradiesverlustig, schutzbekleidet einer widerstreitenden Natur die Fristung seiner Existenz abringen muß, seitdem er sein Brod als להם, als einen im Schweiße seines zum Gottesanblick geschaffenen Angesichts ״erstrittenen Kampfpreis" genießt, seit dem ward schon die bloße Möglichkeit deS Dasetns allein immer mehr und mehr zu einem so hoch gesteckten Ziel,