Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 5 (1858-1859)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1859)
- Article
- Dr. Barclay: "Die Stadt des großen Königs" [Rezension]
- Date
- 1859-02-01
- Page
- 253 (sequence 4)
- Language
- German
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von vr. M. Hirsch. 253 1 Fuß. Davon sind jedoch 181/a Fuß für die Höhe des Gebäudes abz zuziehen, aus dessen Dach ihre Mündung ausgeht, so daß i ihre wirkliche Tiefe unter dem Erdboden nur 66V2 Fuß beträgt, j Mit der Tempelarea verglichen, so erhebt sich ihre Mündung 10 j Fuß über die durchschnittliche Hohe der letzteren, und befindet sich! ihr Grund somit 75 Fuß unter dem Boden des Tempels, j Ueber die Versuche zur Erforschung der Quelle lassen wir jedoch lieber unsern Verfasser selbst sprechen, oder zunächst den von; ihm angeführten Forscher, Williams, der mit Gründlichkeit zugleich Anmuth der Form und Lebhaftigkeit der Schilderung verbindet. ״Die nächste Quelle, die ich zu erwähnen habe, ist eine innerhalb der Stadt, in der Nähe der großen [Ornat־] Moschee. Sie war bis vor Kurzem nur durch Hörensagen bekannt, als ein muthiger Reisender es unternahm sie zu untersuchen; die Gesellschaft, der er seine Abenteuer in dem kleinen Bau, der über der Oessnung der Quelle befindlich ist und durch welchen er sein gefahrvolles Htnabsteigen bewerkstelligte, erzählte, wird nicht leicht die Schauer vergessen, die seine lebhafte Schilderung erregte. Diese Quelle speist jetzt das HammamEs-Schefa. vr. Robinson hatte sich vergebens um die Erlaubutß bemüht sie untersuchen zu dürfen; aber das was er von ihr hörte erregte die Neugierde eines seiner Landsleute, der sich den Winter 1841—42 in Jerusalem befand, in solchem Grade, daß er sich entschloß unter allen Umständen hinabzusteigen. Er wandte sich zuerst an den Besitzer des Bades, ihn für seine Unternehmung zu gewinnen. Vergebens. Da verschaffte er sich denn die Hülfe zweier Landleute aus einem benachbarten Dorfe. Dies geschah im Januar. In der Stille der Nacht, nur von einem jungen Diener begleitet, mit Kerzen und Reibzündhölzchen versehen, Meßschnur und Compaß nicht zu vergessen, macht er sich denn aus den Weg, ausgerüstet wie zu einer Wasserreise, denn es war eine im strengsten Sinne des Wortes." An der Mündung der Quelle angelangt, befestigte er ein Seil um seinen Leib, und wurde von den Fellahs durch die Oeffnnng htnabgelaffen. Diese hatten zwar ihr Versprechen gehalten und waren pünktlich erschienen, würden jedoch ohne Zweifel bet dem gertngsten Geräusch das Seil los- und den unglücklichen ״Segler der Lüste" und der Gewässer seinem Schicksale überlassen haben. Glück-