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Jeschurun · 1858-12-01 · Heft 3 (Dezember 1858) · p. 143

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Journal
Jeschurun
Volume
5 (1858-1859)
Issue
Heft 3 (Dezember 1858)
Article
Die Sklaven der alten Israeliten
Date
1858-12-01
Page
143 (sequence 3)
Language
German
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von B. I. Rubmsdhn. 143 כמ״שב התום׳ פסחים .verdrängte Gebot ein nur untergeordnetes sei . דף נ״ט ד״ה אתי דבדחיית עשה לעשה הקל ממנו א״צ בעדנא Wir werden indeß bald sehen, welches Bewandtniß es mit die- ׳ scm Gebote der Nichtentlassung hat, und kehren daher zu unsrer! Hauptfrage zurück, deren Beantwortung wir hiermit in folgenden \ zwei Sätzen resumiren: j 1) Die Verhältnisse der Sklaven der alten Israeliten, waren in! keiner Beziehung denen der übrigen Volker des Alterthums, oder der jetzigen Negersklaven gleich, hatten vielmehr eine gröj ßere Ähnlichkeit mit denen der bäuerlichen Leibeignen im mittelalterlichen Feudalsysteme. Vortheilhaft verschieden von diesen waren sie aber — außer der bessern Behandlung — auch dadurch, daß: 2) Das Gebot ihrer Nichtentlassung לעולם בהם העבוהו, einen religiösen Zweck hatte, und zwar um sie zur vollständigen Aufnähme in den israelitischen Religionsverband vorzubereiten, wo man alsdann ihre Freilassung, gern, jedoch nur auf gesetzlichem Wege herbei zu führen suchte. (Schon der Ausdruck הובה bei ר׳ עקיבא im Gegensätze des דשות bet ד״י , scheint auf eine bloße Pflicht aus Rücksichten hin zu deuten, indem der übliche antithetische Ausdruck von דשות wäre מצות; vergleiche 36 ואלו הן משום רשות ובו משום מצוה ביצה). (Vergl.: 105 חולין a., 25 שבח b. dagegen 27 ברכות b. D. Red.) Können wir übrigens auch des Beifalls der Sachkundigen nicht in allen diesen Punkten fest versichert sein — der freilich in nichts Besserem bestehen würde, als wenn sie sich überzeugt hielten, daß; wir in diesem Artikel nichts Neues aufgeführt, wie uns ja auch die Absicht fern sei, den Aussprüchen unserer Alten ex p03t eine moderne Physiognomie aufdrücken zu wollen ולגלות פנים בתודה ובו —; so hoffen wir doch darin auf Zustimmung zählen zu können, daß, um eine richtige Einsicht in die betreffende Gesetzgebung zu erlangen, ein bloßes Nachschlagcn des Schulchan Aruch!׳"ד ם׳ דם, nicht genüge, da manche, nur zur Tempelzett übliche, אין גהוג בזמן הזה, dessenungeachtet aber charakteristische Verordnung, fehlt, Manches auch : an andern Stellen שלא במקומו zu suchen ist, daß vielmehr — hier! wie überall — ein Quellenstudium im Talmud und unfern Clasi sikern, ראשונים, erste Bedingung sei. Eröffnen wir nun die Reihe der Talmudcitate mit der letzter-

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