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Jeschurun · 1858-12-01 · Heft 3 (Dezember 1858) · p. 122

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
5 (1858-1859)
Issue
Heft 3 (Dezember 1858)
Article
Kislew
Date
1858-12-01
Page
122 (sequence 10)
Language
German
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122 KiSlew. daS du dir groß gezogen" (Affaf). ״Denn Gottes Weinberg ist Israels Haus und Juda seiner Ltebessorgfalt Pflanze." ״Es kommt die Zeit, dann wird Gottes Pflanze zur Schönheit und zur Ehre und die Frucht der Erde zum Stolz und zur Zier für Israels Erretteten. Heilig wird genannt was in Zion, was in Jeruschalaim bleibt, und was nur irgend dem Leben bestimmt ist findet sich in Jeruschalaim." ״Immer noch ist ein Gotteszehnt darin, verfalle es auch wieder und wieder der Vernichtung, wie Eiche und Buche, denen beim Aestesall der Stamm doch bleibt, so bleibt für's Heiligthum Saat sein Stamm." ״Und ein Stab geht aus von Jischai's Stamm und eine Knospe blüht von seinen Wurzeln aus. Auf ihm ruht Gottes Geist, der Geist der Weisheit und der Einficht, der Geist des Rathes und der Kraft, der Geist der Erkenntniß und der Gottesfurcht und er begeistert ihn mit Gottesfurcht u. s. w u. s. w. Nichts Böses, kein Verderben übet man auf meinem ganzen heiligen Berg; denn die Erde ist der Erkenntniß Gottes voll wie Wasser des Meeres Bett bedeckt." ״Zu jener Zeit, peinigt nur den weinreichen Weinberg! Ich, Gott bewache ihn, tränke ihn nach Augenblicken, daß er, (der Drache), nichts über ihn verhänge, bewache ich ihn Tags und Nachts. Zürnen ist nicht mein. Wer mir Dorn und Disteln in den Streit giebt, da schreite ich ein, vernichte es ganz. Oder will er sich an meine Stütze halte», Frieden mit mir machen: so mager mit mir Frieden machen. Der Zukunft Wurzel bleibt Jaakob, auf sproßt und blüht Jisrael und es füllt fich die Welt mit Frucht." ״Und allcsamwt gerecht dein Volk, erben sie für immer die Erde, Knospe meiner Pflanzungen, Werk meiner Hände, mich zu verherrlichen. Was jetzt klein ist wird zu Tausenden, das Winzige zum mächtigen Volke, Ich, Gott, fördere es zur rechten Zeit." ״Denn wie die Erde ihr Gewächs hervorbringt und wie ein Garten seine mannichfalttgen Saaten treibt, so läßt Gott der Herr Recht und Ruhm zum Anblick aller Völker wachsen" (Jcsaias). So ״brachte Gott Israel heim und pflanzte es ein", (2 B. M.) ״Und legte sein Wort in seinen Mund und deckte es mit seiner Allmacht Schatten, das Himmlische zu pflanzen und das Irdische zu begründen und zu Zion zu sprechen: mein Volk bist du!" (Jesaias). ״Denn die Wahrheit wachst von der Erde auf" (die Korallen), ״eine ״״Pflanze der Gerechtigkeit""läßt Gottdem David wachsen"

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