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Jeschurun · 1858-12-01 · Heft 3 (Dezember 1858) · p. 121

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
5 (1858-1859)
Issue
Heft 3 (Dezember 1858)
Article
Kislew
Date
1858-12-01
Page
121 (sequence 9)
Language
German
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121 על הנסים und um Israel seit Jeztath Mtzrajim, vor Allem fett Galuth Babel aufgedrückt. צטח, Sprosse, Pflanze, Gewächs dem jüdischen Menschen, in dem einst als Blüthe der Blüthen die Entwickelung gipfeln und der Geist Gottes in seiner siebenfachen Ausstrahlung als 'רוח ד und 'רוח חבטה ובינה רוח עצה וגבורה, רוח רעת ויראת ד seine Stätte und durch ihn seine ״Ausgießung" finden werde ״über alles Fletsch". Schon der fremde Seher sah ״Jakob's Wanderzelt und Israels Ruhestätten" in ihrer doppelten Eigenschaft: ״wie Bäche" weithin Segen bringend und selber wachsend ״wie Gärten an dem Strom", ״wie Aholsbäume die Gott gepflanzt, wie Cedern an dem Wasser. Das Wasser rieselt aus Gottes Eimer und seine Saat ist's an zahlreichen Gewässern" (Bileam). Und ״überwältigend wie Regen ist die Gotteslehre, rieselnd wie Thau sein Wort, reinigend wie Sturmgüffe über die Flur, tränkend wie Regenstrom auf's Gras" (Moses). ״Zur Herrschaft gelangt doch in der Menschheit das Gerechte, zur Herrschaft die Gottesfurcht, Und wenn einst der Morgen leuchtet geht es als Sonne auf, jener Morgen der wolkenlos, weil schon vom Strahl und vom Regen Flur aus der Erde sprießt. Denn nicht so (wie gegenwärtig) ist mein Haus mit Gott, denn einen Bund der Ewigkeit hat er mir gesetzt, geordnet durchs Ganze und geschützt; denn all mein Heil ist auch das Gesammt-Streben, wenn es auch jetzt noch nicht zu wachsen scheint" (David). ״Wer nur an Gottes Lehre seine Freude hat und in seiner Lehre sinnet Tags und Nachts: der ist wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen der seine Frucht, giebt zur rechten Zeit und dessen Blatt nicht welkt; Alles was er thut gelingt" (David). ״Von Eghpten brachtest du einen Weinstock her, vertriebst Völker und pflanztestihn ein, schufst vor ihm Raum und er schlug seine Wurzeln und füllte die Erde. Berge wurden von ihm beschattet und von seinen Zweigen Gottes Cedern. Bis zum Meere sendete er seine Sprossen und zum Strome seine Wurzeln. Warum rissest du seinen Zaun ein, daß jeder Wanderer ihn abpflücke, der Eber aus dem Walde ihn benage und was sich auf dem Felde regt ihn abwetdc? Gott der Weltenschaaren! Wende dich, schau vom Himmel und sieh' und gedenke dieses Weittstocks, und stütze was deine Rechte gepflanzt und schau auf das Reis hernieder,

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