Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 5 (1858-1859)
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1858)
- Article
- Kislew
- Date
- 1858-12-01
- Page
- 115 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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על הנסים 115 auch eben dieses wundervolle Ereigniß über den Anfang derselben verbreitete, doch in ihrem Verfolge, und weil eben die Späteren dem Geiste völlig untreu wurden, der die Ahnen zu Gotteswerkzeugen eines solchen נם befähigte, uns über die Trümmer unseres gänzlich zerstörten Staatcnlebens, in die Verbannung und Zerstreuung führte, denen noch unsere Gegenwart angehört. Als Gott das Channckah-LU unfern Händen anvertraute, waren wir freilich noch auf eigenem Boden vereinigt, wenigstens war Zudäa noch ein jüdisches Land und ein jüoisches Staatenleben ward noch auf seinem Boden entfaltet. Allein gleich beim Anbeginn dieses zweiten Staatenlebens hatte Gott — wie wir dies ja eben am Chanuckahseste lesen — den Gründern und ersten Führern derselben, dem Joschua und Sernbabel, von vornherein gesagt, wie nicht in Entfaltung einer glänzenden Heercsmacht und Selbstständigkeit dieses neue Staatenleben seine Bedeutung finden solle, wie sie äußerlich nur auf geringe Erfolge gefaßt sein sollen, wie das Ganze nur einen Grundstein zu einem großen Ausbau zu bilden habe, dessen Vollendung erst in die fernsten Zeiten reiche, wie sie eben in ihrer Materiellen Winzigkeit das überzeugendste Wahrzeichen für eine Zukunft bilden, in welcher nicht mit Heeresmacht, nicht mit materieller Kraft, in welcher nur mit dem Geist, dem Gottesgeist Siege erstritten und Berge geebnet werden sollen,'לא בחיל ילא בכוח כיאם בחחי ונו מי את הר הגדול וגו׳ כי הנה האבן אשר נחתי לפני יהושע וגו' אחה ורעיך וגו׳ אנשי מופת המה, in welcher Gott seinen Diener, den Erlöser, nur in unscheinbarer Entwickelung wie eine Pfianze bringe, כי הנני מביא!אח עבדי צמח עמה, Pflanze, still aber stetig fortschreitendes Wachsen wie die Pflanze, dieses Wort muß so sehr die ganze Charakteristik der Periode, in der wir uns seit mehr als zweitausend Jahren befinden, und deren endliche Erfüllung bezeichnen, daß unsere צופים, daß die Männer, die Gott auf die Warte unserer Zeit gestellt, dies einzige Wort unserm Volke als stillen Compaßweiser in die Hand zu drükken sich veranlaßt sahen, wenn es auf dem scheinbar enolosen Meere seiner Galuthwanderung trostbedürftig nach dem Ende fragen würde, wo ihm das Ziel seiner Mühsal winke. Dem Letzten, was ein Volk verliert, und dem Ersten, was ein Kind aus dem Geistesschatz seines Volkes sich aneiguct, dem Alphabet, s«