Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 5 (1858-1859)
- Issue
- Heft 1 (Oktober 1858)
- Article
- Dr. Barclay: "Die Stadt des großen Königs"
- Date
- 1858-10-01
- Page
- 44 (sequence 3)
- Language
- German
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44 Dy. Barclay: ,Md" Stadt M großen Königs." richtete-er M diechetreffendeBehörde dasGesnch, unter dem Beistände Qr.׳B.'s die nothwendigen Untersuchungen anstellen zu dürfen. Trotz vieler Schwierigkeiten und Hindernisse ward das Verlangen endlich., igewsihtt. ׳" ״-Diw Barclay hatte nun auf mehrere Wochen freie» Zutritt zuhem ganzen Raume wo einst der Tempel gestanden und Gelegenheit dort Messungen und Zeichnungen vorzunehmenwohin seit sechs Jahrhunderten nur das Auge eines verkleibeten Abenteurers scheue und verstohlene Blicke aus der Ferne hatte werfen können. - Von den höchst interessanten Ergebnissen seiner׳ Forschungen über und unter der Erde Heilen wir weiter unten einiges Nähere mit. Wir können׳ unfern Lesern nicht leichter einen Begriff von der Reichhaltigkeit des hier gebotenen Stoffes geben, als indem wir den Plan -des Werkes mittheilen. Das Ganze zerfällt in 3Theile: das alte Jerusalem; Jerusalem im Mittelalter; das Jerusalem der Gegenwart. In der ersten Abtheilung: ,,Jerusalem wie es war" werden nach einer allgemeinen Charakteristik der Stadt und ihrer Umgebungen sämmtliche geschichtlich irgendwie denkwürdige Ocrter — und welcher Ort. in dieser ältesten Stadt, wäre nicht denkwürdig!. — mit Rücksichtnahme aus die Quellen abgehandelt, und der gelehrte Verfasser unterläßt es nie aus die Forschungen Früherer etnzugehen, ihnen entlehnend oder sie berichtigend. Bei der großen Fülle der sehr anschaulich besprochenen Gegenstände müssen wir selbst darauf verzichten auch nur beispielsweise eine Anzahl von engeren Ueberschriften zu geben und begnügen uns die Titel der übrigen 4 Capitel anzngeben: Topographie der Stadt und ihrer Umgebungen; die verschiedenen. Stadtheile; die Mauern, von Malchizedek bis Zidkijah; Thürme, Thore re.; Schlösser, Citadellen, Paläste rc.z Gräber und Grabdenkmäler; der Tempel. Als das interessanteste Capitel dieser Abtheilung aber erscheint uns der Abschnitt (S. 291—332), in welchem der Vers, die höchst wichtige Frage von der Versorgung des alten Jerusalem mit Wasser behandelt. Obgleich zum Theil einem anderen Werke*) entlehnt, wollen wir die dieses Capitel einleitenden allgemeinen Bemerkungen hterhersetzen. p)) Mail, ZosexsM.