Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 5 (1858-1859)
- Issue
- Heft 1 (Oktober 1858)
- Article
- Grundlinien einer jüdischen Symbolik
- Date
- 1858-10-01
- Page
- 21 (sequence 9)
- Language
- German
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!2 ביום השמי» habe, darüber Mt.sich nur in Betrachtung des ganzen ZusammenhangeS ein Urtheil bilden, in welchem diese symbolischen Gegenstände und Handlungen erscheinen. Eben so kann man zweifeln ob die sieben Tage des Mazzoth-, s die sieben Tage des Suckothfestes lediglich eine volle, entsprechende; Zeit der Bethätigung des Gedankens eröffnen sollen, dessen Belebung die Bestimmung dieser Feste ist, oder ob die Sicbcnzahl zugleich unserer Feier die HMN.be,sichern soll, eine solche zu sein, daß durch sic unser ganzes irdisches Dasein zu Gott erhoben werde und Gott mit ihr und durch sie mit uns in heilige Bundesnähe trete. Die Betrachtung, daß beim Mazzoth-Feste der siebente Tag wieder durch volle Festfeier hervorgehoben ist, dürfte schon für die letzte Auffassung einen Ausschlag geben. Während ferner die sieben Tage der טומאת für מלדח ,נדה מצורע ,טמא מת, wahrscheinlich nur in der Bedeutung des völligen, abschließenden Ablaufs des mit dem ersten Tage begonnenen טומאה- Zustandes, stehen mögen, der ganz zurückgelegt sein muß ehe der Zustand der טהרה wieder beginnen kann: dürste schon überall, wo der siebente Tag markirk hervorgehvbcn ist, wie schon in הדיח טמא מה und selbst im שביעי של ובה, mehr noch aber im שמיטה ,שבה und שביעיה שב עבד עברי, wo der ganze Nachdruck auf dem Siebenten liegt und die vorhergehenden Sechse nur zu dem Siebenten hinführen, das Siebente in seiner besonder», auf Gott hinweisenden Bedeutung dastehen und in der Dahtngebung der Erdwelt am siebenten Tage, in der Dahingebung des jüdischen Bodens im siebenten Jahre die Huldigung des Unsichtbaren Einen vollzogen und damit unsere Sechs inst den Sieben, die ganze materielle Unterlage unseres menschlichen und nationalen Daseins in die heilige Bundesnähe unser.es unsichtbaren Meisters und Herrn gebracht und erhalten werden, und so auch der durch sein ungesühntes Verbrechen seiner Selbstständigkeit verlustig gegangene Verbrecher sich durch die sechs Diensijahre wieder zu der heiligen Bundesnähe unseres einzigen unsichtbaren Herrn und.Meisters hindurcharbetten und in dieser Nähe — frei werden. Das siebente Jahr, das dem zur Erstattung seines Diebstahls zur Arbeit Berkauften die.Freiheit bringt, sagt dem Dieb: Die materielle Welt, die dich verlockte, macht dich zum Sklaven; Gott, den ..du .verhöhnt, macht dich׳ frei! שש שנים יעבר ובשביעית יצא לחפשי הנם.