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Jeschurun · 1858-10-01 · Heft 1 (Oktober 1858) · p. 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
5 (1858-1859)
Issue
Heft 1 (Oktober 1858)
Article
Tischri
Date
1858-10-01
Page
3 (sequence 3)
Language
German
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IRI
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Z Ekn Fragment aus der Abobah am 2"׳- in deren Verwirklichung dieser Dienst seine Aufgabe findet. Es war der כהן הגדול, Israels Hohepriester, der sie vollbrachte. Aber nicht als den Sühneertheiler, nicht einmal als den Sühnevermittler, als den ersten, selbst der Sühne Bedürftigen sehen wir ihn zuerst seine und seines Hauses und seines priesterlichen Stammes Sünden vor Gott, dem einen, einzigen, wirklichen und wahrhaftigen Sühne und Gnade Spendenden bekennen, sehen ihn sein, seines Hauses, seines Stammes, ebenso aber auch des Volkes ״Blut" abwechselnd im Allerheiligen, בין הבדים, und im Heiligen על הפרוכת, somit Priester und Volk in ebenbürtiger Gleichheit mit jedem Tropfen ihres Blutes erneut jeden für sich zu besonder« ״Trägern" und ״Beschützern" des göttlichen Gesetzes sich weihen, und dann דם הפר ודם השעיר Priester und Volk zusammen, על מובח הוהב, im innigen Zusammen- und Jneinander-Wirken, der Verwirklichung des göttlichen Gesetzes zum gemeinsamen Aufbau eines zum ״göttlichen Wohlgefallen" sich vollendenden ״materiellen" und ״geistigen" Gesammtlebens erneut htngegeben, wie es im היכל durch שולחן ,מזבח הוהב und מנורה zum ewigen Ideale vergegenwärtigt wird. Unter den heiligen Handlungen, die an diesem Tage zu vollziehen waren, ist eine einerseits so mit den so eben angedeitteten Handlungen der erneuten Hingebung Israels an Gott, sein Gesetz und sein Heiligthum verwebt, bildet andrerseits ebenso den Mittel- Punkt für die Sühne des wirklichen Lebens wie die eben angedeuteten Handlungen für die Beziehungen zu den ewig nngelrübten Idealen des Heiligthums, und scheint zugleich in allen ihren Stadien ׳ eine so tief ergreifende ״Volkspredigt" allgemeinster Verständlichkeit zu sein: daß wir einmal versuchen möchten sie uns hier zu vergegenwärtigen und die Gedanken zu verlantbaren, die, wie wir meinen, sie in Jedem angeregt haben müßte, der ihrer Vollziehung beigewohnt. ״Und von der Gemeinde der Söhne Israels", so ordnet das göttliche Wort, ״empfängt er zwei שעירי עוים (zwei Ziegenböcke) zum Sühnopfer und einen Widder zum Ganzopfer. Seinen Sühnestier führt Aharon zuerst hin und ersieht Sühne für sich und sein Haus. Dann nimmt man die beiden שעירים und stellt sie vor Gott an den Eingang

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