Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 12 (September 1858)
- Article
- Der Sand am Ufer des Meeres
- Date
- 1858-09-01
- Page
- 647 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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KM , Vor» Or. B. P!ac;et. - Wie Ufersand geschleudert oft Von einer Küste zur andern — So unstät mußt' das Abel-Volk Mit Kajins-Strafe fort wandern. Don jeder Welle überschwemmt Und in Abgründe gerissen, Zerrüttelt in ruchloser Hetz Nach Weltenenden zerspliffen, Fand es im Grabe erstdie Ruh' Vor qualverbitterten Irren,- Wie in dem tiefsten Meeresschoß Der Sand nach stürmischen Wirren. Denn wohl verdammt nur Hohn und Schmach- Mit seinem Namen zu erben^ Blieb doch ein unverkümmert Gut, ן Das ihm gegönnt war — zu sterben. Nicht immer wird indeß der Sand Zur unvertheidigten Beute Dem wilden krausgesträubten Gischt; Der zornentfeffelten Meute. : Wenn er nur fest zusammenhält, In Korn am Korne genietet, Dem sturmgepeitschten Wogendrang Erfolgreich Trotz er dann Mietet, Erstarkt durch solchen Anschluß leicht! Zu unbezwinglichen Wällen, Daß oft an seiner Felfenbrust Die Fluthenberge zerschellen, Und wehrt zerstörende Gewalt, - Von segenreichen Gefilden, Von dem was Menschenkunst sich schuf z Und seiner Hände Gebilden, n . -1 ל;