Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1858)
- Article
- Zur jüdischen Schulfrage
- Date
- 1858-07-01
- Page
- 533 (sequence 8)
- Language
- German
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von Or. M. Hirsch. 53Z in, e" 1e, .s- .׳en ibt as en ra, )er!n, \U ־»: ste cht n, ich!er?" er Ss cht km d, on :at tft '3 s° en ter t: rspräche zwischen Natur und Thorah entdecken, nie aber wird «in realer, d.!.wirklicher Widerspruch sich ergeben. Demgemäß kann von einer Abhängigkeit der Thora von irgend welchem Ergebniß der Forschung keine Rede sein. Ja, sagt nachdenklich Herr 3t, aber wenn —? Es ist eine schone Sache mit dem Wenn. Vor einem paar hundert Jahren bildete cs ein sehr beliebtes Thema in den Disputationen der scholastischen Philosophen: würde der Stifter der christlichen Religion haben wirken können, wie er gewirkt hat, wenn er z. B. als — Kürbiß ans die Welt gekommen wäre? Auch darüber läßt stch mit Aufgebot vielen Scharfsinnes streiten, — wir unsererseits gestehen, etwas wichtigeres zu thun zu haben. — Was soll es überhaupt mit dieser angeblich anzustrebenden Trennung der Thorah von dem ״Gebiete menschlicher Forschung"? Die Thorah selbst fordert uns ja auf jeder Seite auf, sie zum Gegenstände unseres ״Forschend" zu machen, ste zu ״lernen", in sie cinzubringen, über sie ״nachzusinnen", so daß wir uns immer mehr und mehr zu ihr erbeben, sie uns immer mehr zu unserem geistigen Eigenthnme machen, ans daß sie unser — ״Leben" werde — und sie sollte zu ihrem Schutze und zur Wahrung ihrer ״Unabhängigkeit" vor der ״menschlichen Forschung" eines so hohen Walles und so tiefen Grabens bedürfen? Denn trotz aller Etngangsversicheriuigen des Gegentbeils ist es doch die u ackte Furcht vor etwaigen gewissen Ergebnissen derselben, die den Gedanken an eine solche Möglichkeit auch nur aufkvmmen läßt. Seien wir jedoch menschlich und urgiren diese Furcht des Herrn 3t vor Widersprüchen nicht tveiter — Herr 3t hat Grund sie zu fürchten. Die folgenden Seiten (479 -483), in denen er uns sein volles Herz ausschüttet und schließlich zu dem überraschenden Resultate gelangt: ״Also — keine alleinseligmachende Auffassung!" liefern eine wahre Mnstersanimlnng von inneren Widersprüchen aller Art, in denen nur eine einzige Art unvertreten bleibt - es befindet stch kein einziger bloß scheinbarer unter ihnen. Der Grundgedanke des Herrn Pseudonhmus, dem er bloß einmai geradezu widerspricht, ist eigenilich der, daß man überhaupt von keiner Auffassung eines Momentes der Thorah sagen könne, sie sei eine richtige. S. 480 nämlich wird freilich offenbart, daß geistvolle Menschen ״sehr häufig in ihren Gcistescombiuationen das Richtige Zu treffen vermögen." Richtige? Woher kan» denn Herr 3t eSwissen,