Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1858)
- Article
- Zur jüdischen Schulfrage
- Date
- 1858-07-01
- Page
- 532 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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532 Zur jüdischen Schulsrage. IN. Räthfel." Wir geben das Letztere vollkommen zu, stimmen auch mit dem von Hrn. 3k. ciiirten, hochverehrten Verfasser der 19 Briefe völlig überein, halten jedoch nichts destowcniger den Ansdruck ״Schöpfungsgeschichte" aufrecht. Der Anfang der Thorah enthält allerdings nicht nur eine, sondern wir sagen sogar die vom Schöpfer offenbarte Schöpfungsgefchtchte und braucht nichtsdestoweniger doch nur das zu enthalten was der Schöpfer uns mitzuthctlen für gut befunden. Sie bleibt die Schöpfungsgeschichte, d. i. das einzige geschichtliche Gewisse, das wir von der Schöpfung (im verbalen Sinne) haben und haben können. So wird Niernand Anstoß nehmen נ׳ר , die Bücher Josna, Richter, Samuel und Könige die vorzugsweise geschichtlichen Bücher der Bibel zu nennen und doch geben sie uns über große Perioden, wie z. B. die Zeit der Richter, nur so spärliche Aufschlüsse, gestatten uns nur so verhältnißmäßig selten einen Einblick in das Volksleben, was wir doch in einem Geschichtswerke nur auf's Schmerzlichste vermissen können. —: Doch ob Schöpfungs geschichte oder nicht Schöpfungsgeschichte, ste braucht freilich nicht Alles zu enthalten, aber alles was sie enthält muß wahr sein. Herr 3t. scheint das auch zu fühlen und fragt deßhalb nach einem bekannten Versuche: ״Wer versteht heute wie, was, wie lange תוהו ומהו חשך, תהום, מים waren?" Wir wollen sie Niemandem aufdringcn, sind jedoch unmaßgeblich der Meinung, daß es für eine unbefangene Betrachtung des Anfangs der Thorah angenehmer sei, nicht zu derartigen Fragen seine Zuflucht nehmen zu müssen, wie auch, das! man überhaupt auf derartige Erklärungennie reknrrirt hätte,würde man nicht entgegensteheude scheinbare Thatsachen für Thatsachen gehalten haben, was sie durchaus nicht sind, wie wir das im vorigen Artikel des Weiteren gezeigt haben. Alsdann erfahren wir zu nnserm Erstaunen, daß wir die Thorah von ״Sauerstoff und Stickstoff, von Dolomit und Trachit, von Eleetricität und Magnetismus abhängig" machen. ״Also wenn die Wissenschaft etwas entdeckte, das augenscheinlich erwiesen wäre, wie die Drehung der Erde es ist und das dem Wortlaut der Thorah widerspräche, so wäre die Thorah eine Lüge?" Nein, mein Lieber, wir wiederholen es, wenn der Gott der Thorah in Wahrheit der Schöpfer des Weltalls ist, wenn der die Thorah gegeben es ist, der die Gesetze der Natur und die nach denen der mcnschliche Geist denkt, festgesetzt: so mag dieser Geist in seinem Forschen irren und scheinbare Widersp re eii sä E ׳3 de R al su se üi v, d, z׳ st w il h Q> v ci 3 a u 3 c b r k c