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Jeschurun · 1858-07-01 · Heft 10 (Juli 1858) · p. 512

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 10 (Juli 1858)
Article
Über die talmudischen Vorbeugungsgesetze und Anordnungen
Date
1858-07-01
Page
512 (sequence 3)
Language
German
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51.2 Urder Mt!»lmudischm Vvrbeugunzsgrsehe mb Anordnungen, erhellt aus 2. B. M. 34, 12 , 5. B. M. 17, 16—18, daß manche Verbote nur darin ihren Grund haben, weil ohne ste die Uebertrctum; anderer Gesetze zu befürchten wäre; und geradeaus dem Umstände, daß uns in der Thora selbst manche Vorschriften ansdrück-!ich als Vorsichtsmaßregeln bezeichnet werden, solche das deutliche Gepräge der Pravcntiv-Bestimmung tragende Satzungen aber doch den übrigen göttlichen Gesetzen vollkommen gleichgestellt sind, gebt klar hervor, welche hohe Bedeutung im göttlichen Gesetze selbst schon den Dorbeugungsmaßregeln beigclegt wird; und nicht bloß aus dem legislativen sonder» auch aus dem historischen Theile der Thora, wie 2. B, M. 13, 17, ist zn entnehmen, daß Gott manche Verfügungen traf, deren einziger Zweck darin bestand, der Verletzung seines Willens vor zu beugen, durch das Verbot des zur Sünde führenden Weges die Sünde selbst fernznhalten. Wenn daher aus der Thora erhellt,, daß Gott selbst schon ursprünglich bei der Offenbarung seines Gesetzes die Schranke um dasselbe als nothwendig für die Ausrechthaltung seines Willens erkennen ließ; wenn sogar geschichtliche Thatsachen nur als Cvnsequenzen dieser Wahrbeit erscheinen: so kann es nicht befremden, daß bereits Moses, Josua, Pinchas, David, Salomon und spätere Prophetendurch Geserotb und Tekanoth das ihnen überlieferte schriftliche und mündliche Gesetz aufrechtzuhalten suchten; so ist es nur ein Beweis der klarsten Erkenntnis! der von Gott gesetzten Aufgabe, wen» jene Männer, welche von den Propheten die Tradition empfingen, und von der Vorsehung dazu berufen waren, die Wahrung des göttlichen Gesetzes für alle Zeiten und für alle Verhältnisse sicherzustelle», den Satz ״ עשו סייג לחורהMachet einen Zaun um die Lehre" zu den leitenden Principien ihrer Thätigkeit zählten. Je tiefer sie sich in ihre Aufgäbe versenkten; je mehr sie sich zu Bewußtsein führte», welche großen Gefahren der Anfrechthaltung des göttlichen Gesetzes durch Materialismus, Unwissenheit und Leichtsinn erwachsen; je ernster sie sich bestrebten, alle Verhältnisse und Beziehungen des Lebens dem göttlichen Willen gemäß einzurichten, alle durch Zeitumstände eingetreteuen Veränderungen des öffentlichen und Familienlebens iu> Sinne der biblischen Gesetzgebung zu regeln, allen im Laufe der Zeit entstandenen oder nur zu befürchtenden Mißverständnissen und unrichtigen Anwendungen des göttlichen Gesetzes entgegen;«treten: des reci die am lick bei Ur mr zm un ßei stii al> sai Gl so V> w> ba Le de sp ab 3 »׳ : :ל j יל i ה fd li - A! di i di! 0: li st

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