Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 9 (Juni 1858)
- Article
- Grundlinien der jüdischen Symbolik
- Date
- 1858-06-01
- Page
- 471 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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IV. Milah. 471 >/ b st ט׳ 5“ ע׳ ts er ie g, .U!ias ־1: kix- :n. che un :de af« china». enher; rst! ife«!eit! fte die Ge- -bowck und seine Nachkommen bis zur sinaitischen Gesetzgebung waren noch erst aus diesen noachidischen Standpunkt htngewiesen. Noachiden warm sie noch hinsichtlich des Gesetzes. Inmitten einer vorderasiatischen und egyptischen Entartung hatten sie vierhundert Jahre erst die schwere Prüfung zu bestehen sich zu der Hohe der Reinheit empvrzuschwtngcn und sich auf der Hohe der Reinheit zu erhalten, die freilich die Ausgabe der gesammten noachidischen Menschheit hätte sein sollen, von welcher aber aus ihrer zeitgenössischen Welt jede Spur verwischt gewesen. Während dieser Zeit der Prüfung fehlte ihnen auch die Selbstständigkeit und der Boden, auf welchem ein Posttiv Gott geweihtes irdisches Dasein erblühen konnte. Es war die Zeit der periahlosen Milah, negative Reinheit ihr Symbol. Die Zeit der Prüfung war zu Ende. Zur Freiheit hatte sie Gott geführt, zum Boden wollte er sie führen, zu jenem Lande, das er im Mtlahbunde als Preis der Milah verheißen und dessen die Abrahamiden in der Mtlah-Prüfungszeit würdig sich bewährt. Allein nicht nur Lohn der Milah sollte dieses Land des reichsten Heerde- und Frucht-Segens sein; es selber mit all seiner Fülle sollte wiederum nur Boden werden für die noch höhere, positive Vollendung des irdischen Daseins, sollte sich als Mittel darbieten, ein Einzel-, Familie»- und Völkerleben zu entfalten, in welchem alle Güter und Kräfte zu Gottes Hetligthümern, alle Genüsse und Handlungen zu Gottesdiensten verklärt, das Vergänglichste, Irdischste, Sinnlichste den Stempel der Gottesweihe tragen und das ganze Leben nicht nur rein und frei vom Gott Mißfälligen, sondern mit all seinem Streben und Vollbringen sich zu einem fortgesetzten ewigen GotteSdienst vollenden sollte לריח ניחוח לר׳, zu seinem Wohlgefallen und; seiner Verherrlichung. Die noachidischen Gesetze gingen in die sinaitische Gesetzgebung auf. Die sieben Negationen des Unwahren, Unrechten, und Unreinen wurden zu einem Codex von dreihundertfünfundsechszig Negationen vollendet, mit welchen das Unlautere, das Unrecht und die Lüge bis auf die entfernteste Berührung aus dem ganzen Leben des Menschen, der Familie und des Volkes gebannt wurden, und es trat ein ganz neues Element hinzu, die zweihundertachtundvierztg Gebote, die nun alle Glieder des reinen Menschen in den positiven Dienst Gottes beriefen und dem Menschen wie dem 81 ־