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Jeschurun · 1858-06-01 · Heft 9 (Juni 1858) · p. 470

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 9 (Juni 1858)
Article
Grundlinien der jüdischen Symbolik
Date
1858-06-01
Page
470 (sequence 21)
Language
German
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470 Grundlinien einer jüdischen Symbolik. Bundesnähe Gottes. Periah hebt das durch die Schranken des Gesetzes heilig und rein gehaltene sinnliche Leben selbst zur Mtzwah, zu einer Gott wohlgefälligen, Gott geweihten Pflichterfüllung. Milah entfernt das Gott Mißfällige vom sinnlichen Leben, Periah weist ihm die Gott wohlgefälligen Zwecke zur Bethätigung au. מילת ערלה spricht hinsichtlich des sinnlichen Lebens: סור מרע, lasse vom Bosen; פריעת עטרה spricht in Beziehung auf dasselbe sinnliche Lehen: עשת טוב, thue das Gute. Wir haben in dem Begriff תטיס selbst bereits diese Doppelseite des Negativen und Positiven erkannt. Während der Begriff der Vollkommenheit an sich ein höchst positiver ist, geht die hebräische Bezeichnung desselben rein von der negativen Vorstellung, des ״Aufhvrens etwas Anderes zu sein" aus, und fordert vor Allem die Lossagung von Allem, was im Widerspruch zu der positiven Bestimmung des Objektes steht. Ganz so gestaltet sich also das Symbol der Milah, das ja nichts als die sittlichen Thätigkeiten veranschaulichen soll, die die Erringung des Q2!׳n-Charakters, die Errtngung der sittlichen Vollkommenheit fordert. Milah, die Entfernung alles Schlechten aus dem sinnlichen Leben muß vorangehen. Allein die Vollkommenheit ist nicht erreicht, wenn nun das sinnliche Leben ertvdtet, vernachlässigt und gemieden, wenn nicht vielmehr nun auch mit dem reinen Sinnlichen die Ziele erreicht und die Zwecke hergestellt würden, für welche Gott auch das sinnliche Leben geschahfen, מל ולא פרע כאלו לא. מל. Nicht durch Unterlassung des Guten, durch Uebung hes Schlechten, insbesondere durch ein entartetes sinnliches Leben, wie der Hinweis auf die sittliche Entartung in Israels Umgebung III. B. M, 18 erkennen läßt, war die Menschheit ihrem Untergänge entgegengeeilt, in deren Mitte die Abrahamsfamilie zum GotteSvolke erstehe« sollte. Lossagung von diesem Schlechten, מילה, war daher die erste Bedingung, an welche die Existenz dieses Gottesvolkes zu knüpfe« war. Die Gesetze, welche Gott der noachtdischen Menschheit ertheil! hatte, die שבע מצות בני נח, waren auch ausschließlich negative, sic waren sämmtlich Verbote des Gott Mißfälligen. Auch ו־יניס, die Handhabung der Gerichtsbarkeit, der Form nach ein positives Gebot, hatte doch nur zum Gegenstand, der Uebertretung des Verbotenen zu steuern. Gebote, die Herstellung Gott wohlgefälliger Zweck hatte Gott noch nicht als Pflicht ertheilt, und auch Abraham und sei au sie un sch zu fr, sei S ih, fit 3< kr A ni UI de de F« Jfc G de in S dt st tii re ui U gl w (II ft

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