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Jeschurun · 1858-06-01 · Heft 9 (Juni 1858) · p. 467

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 9 (Juni 1858)
Article
Grundlinien der jüdischen Symbolik
Date
1858-06-01
Page
467 (sequence 18)
Language
German
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IV. Mlah. 467 hr shtt- ,מ ZIi-be h- •f-n oit in en etc mächtig beherrschende und leitende freie, Persönliche Gott! Er ruft dich, vor ihm wandte! In deiner kleinen Welt bist du von ihm zu seinem Ebenbilde berufen. Nicht zu einem blind gebundenen Prodnkt zusammenwaltender Naturmächte hat er dich bestimmt. Er hat dich frei gemacht, wie er der Freie ist. Seine Freiheit bürgt dir dafür, daß du frei sein kannst, und sein, auch der Gebundenheit Ziel und Grenze setzender Wille fordert es von dir, ד׳ לערלה עד כאן! Willst du der Seine sein, soll er der Deine sein, so mußt du gleich ihm, nicht aufgehen in das Spiel sinnlich gebundener Kräfte und Mächte, mußt du von ihm lernen "״די zu sagen den sinnlichen Kräften, mußt du seinen Willen zu dem deinen machen, mußt du mit dem Maße seines Willens alle Bestrebungen deines sinnlichen Wesens messen, mußt du mit dem Messer seines "״די seines ״Genug!", seines Maß und Ziel setzenden Gesetzes dem בשר ערלחך, dem vou dir sonst unbeherrschten Leib deiner Sinnlichkeit die Begrenzung, מילה, bringen, und nur in dieser Begrenzung seines Segens und Beistandes harren. 5. ■\U >r.t, rt« ers ».*ג lnlese frei les deS eslche ichl des eie, ihre all- In unser« einleitenden Vorbemerkungen Art. 1 §. 14 haben wir ans der Natur des Symbols im Allgemeinen den Kanon geschöpft, daß Offenbarung ganz neuer, sonst unbekannter Wahrheiten nicht die Bestimmung eines Symbols sein könne, daß vielmehr in Festhaltung und nachhaltiger Einprägung bekannter, alter Wahrbeiten das Symbol und die symbolische Handlung ihre geeignetste Anwendung finden. Wie verhält sich's nun mit der großen Wahrheit, die nach unserer Auffassung durch das Symbol der Beschneidüng jedem Angehörigen des Abrahambnndeö in ewige Erinnerung gerufen werden soll, ist sie eine sonst in dem von Gott gestalteten Lebenskreise seiner Bekenner unbekannte, oder finden wir sie in dem Gesetze, mit welchem Gott dieses Leben gestaltete, klar und deutlich und zwar in solcher Prägnanz ausgeprägt, wie wir es von einer Wahrheit erwarten müßten, die von Gott gewürdigt worden sein soll an die Spitze seiner ganzen Bundesinstitution zu stehen und die Grundbedingung seines ganzen Verhältnisses zu seinem Abrahams- Volk zu bilden? Finde» wir für die Beherrschung des sinnlichen Leibes eine Stelle im göttlichen Gesetze und welche Stelle nimmt sie dort ein?

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