Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 9 (Juni 1858)
- Article
- Grundlinien der jüdischen Symbolik
- Date
- 1858-06-01
- Page
- 462 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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462 Grundlinien einer jüdischen SyrnbvM. 3) יככע לבבם ר!<ןרל B. M. 26, 41) der positiv ausschweifende Ungehorsäm unter ערלה verstanden, deffen Neberwindung mit הבגעה, Demüthigung, Beugung ausgedrückt ist. 4. Milah. Wir haben ערלה als Bezeichnung der Ungefügtgkeit erkannt, tn welcher sich etwas dem Gebrauche, oder der Herrschaft des Menscheu entzieht. Wit haben — ערל als Bezeichnung des Menschen gefunden, der in Beziehung aus eines seiner Organe die Herrschaft eingebüßt. Wir haben מילת ערלה metaphorisch als Ueberwindung einer Ungefügtgkeit und zwar einer positiv ausschweifenden, somit als Bezähmung, Begranzung leidenschaftlicher Ausschweifungen erkannt. Finden wir nun eine wirkliche Milah, die wirkliche Beschneiob du wo ker H<!1b da de! düng eines unserer leiblichen Organe angeordnet, wird das Objekt dieser Beschneidung, in so fern dieser Akt noch uicht vollzogen, je, sa ve di! fe ערלה, und der Mensch in so lange ערל, im Ezechiel (44, i>) ערל; cs בשר genannt, Und sind wir durch den ganzen Zusammenhang und durch ausdrücklichen Aussprnch genöthtgt tn dieser Institution die Anordnung einer symbolischen Handlung zu erkennen: so find wir wohl schwerlich berechtigt weiter zu gehen und die Bedeutung dieser Handlung in irgend Anderm, als in dem Verständnis! zu suchen, das eben durch jenen metaphorischen Gebrauch an die Hand gegeben ist. In Worten heißt מילת ערלה die Bezwingung eines ungefügig Ausschreitenden, sollte es in symbolischer Handlung Anderes bedeuten? Schwerlich. Wenigstens sind wir nicht berechtigt eine andere Bedeutung zu suchen, so lange nicht erwiesen, daß diese Auffassung im Widerspruch mit dem ganzen Zusammenhänge stehe, in welchem diese Handlung erscheint. Am allerwenigsten aber dann , wenn sich vielleicht eben diese Auffassung im vollendetsten Einklänge mit diesem Zusammenhänge zeigen sollte. Nichts liegt nämlich näher, als daß eine symbolische Handlung zum Ausdruck des Gedankens bestimmt sei, für den dieselbe Handlung in dem Kreise metaphorisch ist der Rede gebraucht wird, für welchen die Handlung zum Symbol angeordnet ist. So z. B. die Hebungen und Wendungen, welche der Priester mit Opferthetlcn vorzunehmen hatte und die in der Rede ganz gebräuchlichen Tropen אשר הגיף תגופח זהב,ייקחו לי תחמה, und dabei ist es ganz gleichgültig, was der Zeit nach das Prius gewesen, te; gc cs dl B ke zr se ü B B