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Jeschurun · 1858-06-01 · Heft 9 (Juni 1858) · p. 453

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 9 (Juni 1858)
Article
Grundlinien der jüdischen Symbolik
Date
1858-06-01
Page
453 (sequence 4)
Language
German
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IV, Mtlah- 453 מי rt ge ls w ch יש ts שן nen in | m m -iht he ge -te he if* aß w >zte, :lelt nicht nur als Schöpfer, sondern als Gesetzgeber, Ordner und Gebieter frei stehende Persönlichkeit. אני הוא שאין העולם ומלואו כרי לאלוהותו und ich bin "״הי, das Weltall findet in mir seine Genüge, die Füste der Welt reicht nicht über meine Gottwesenheit hinaus, aber die Fülle meiner Gottwescnhcit ist in der Welt und ihrer Fülle nicht erschöpft; über die Welt hinaus reicht mein Gottes-Scyn, ich gehe nicht auf in die Welt, ich stehe der Welt wie der Meister Einem seiner Werke gegenüber! Und darum רייך שאני אלווך רייך שאני פטרונך דיו לעולמי שאני אלח שאני פטרונו, genügt es dir, daß ich dein Gott, daß ich dein Schutzherr bin, und es genügt der Welt, daß ich ihr Gott, daß ich ihr Schutzherr bin. Mit diesen Sätzen reicht uns das Mort der Weisen ein paar Gedankenwinke aus der Bedeutnngstiefe dieses Gottesnamens, den Gott an die Spitze dieser ersten Institution seines Gesetzes für Israel gestellt, und den Israel sich fort und fort als steten Begleiter an die Pfosten seines Ein- und Ausgehens gezeichnet. Es begreift diesen Namen in der Form שקמה׳,שנם, als Den, welcher das ״Genug!" gesprochen und welcher genügt, somit als den freien, allmächtigen, Gesetz und Maß und Ziel setzenden, dem Gauzen und Einzelnen mit seiner Waltung und Fürsorge allein genügenden Gott. Nicht fern von diesem Gedanken liegt die spatere Auffassung, die ihn darin als משרד מערכום, als den über die Naturordnungen frei Gebietenden und fic Bewältigenden erblickt. Also: Ich bin der freie, Allem Gesetz und Maß und Ziel setzende, Allem mit meiner freien, allmächtigen Waltung allein genügende Gott; הההלך, führe dich, laste deinen Wandel nicht durch äußere Anreize, sondern in freier Selbstbestimmung seinen Ausgang finden, gehe nicht, sondern führe dich, und führe dich vor meinem Angesichte, überall und immer sei dir mein Angesicht gegenwärtig, vor meinem Angesichte bestimme und führe jeden deiner Schritte, und sei ״ganz", המים. Es scheint uns eine bemerkeuswerthe Eigenthümlichkeit des! hebräischen Gedankens zu sein, daß er mehr noch als in dem deutscheu Ausdruck der Vollendung die Begriffe des Nichtmehrseins und j der Vollkommenheit ununterschiedcn mit einem und demselben Worte!und in einer und derselben Form ausdrückt. So .כלה הבית לכל רכריו,כלה das Haus war in allen seinen Beziehungen vollendet, und כלה ענן וילך die Wolke war geschwunden und hin. Ebenso המם. Weitaus in den

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