Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 8 (Mai 1858)
- Article
- Aus Hannover
- Date
- 1858-05-01
- Page
- 420 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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420 Aü« Hanuover. dtsche Leben einer israelitischen Gemeinde zu wachen, sich durch den Anblick der krauten, wunden Stellen des Körpers unangenehm berührt finden, — wir gedachten unsere Pflicht zu thun, sie durch diesen Anblick zum Bewußtsein der ihren zu wecken und . wir glauben trotz des Schreibens des Herrn Or. Meyer, wir haben es in Einigem erreicht. Wahrend nun Herr Laudrabbtner vr. Meyer die von uns berichteten Thatsachen als unwahr und entstellt bezeichnet, ist er so freundlich die von uns entwickelten Ansichten und Principien mit dem Ehrentitel ״hochtönend" zu belehnen und im Gegensatz zu uns zu erklären: ״wir wollen weder Fanatiker noch Heuchler, weder frommthuende Nichtswtsser, noch leichtfertige Vielwisser bilden" — Wir möchten uns indessen erlauben einmal zu untersuchen, was für ״hochtönende" Ansichten und Principien wir entwickelt und ob diese denn wirklich daraus Hinzielen, daß wir unseren Orts ״Fanatiker oder Heuchler", ״srommthuende Nichtswtsser oder leichtfertige Vielwissen" aus der Anstalt hervvrgehen zu sehen wünschen. Wenn wir geglaubt haben, daß es die Aufgabe eines jüdischen Gemeindewesens sei, die Kcnntniß des Gesetzes zu pflegen, Förderung des jüdischen Lebens, Begründung und Erhaltung der jüdisch-reltgiösen Institutionen, und die Ansicht aufstellten, daß es von eben nicht bedeutendem Nutzen sei, wenn der Gottesdienst besucht würde, aber das jüngere Geschlecht Nichts von dem gottesdienstlichen Geist in's Leben mitnehme, daß die nach jüdischen Vorschriften geordneten allgemeinen Anstalten gerade keine große.Garantie bieten für die Zukunft, wenn die künftige Generation das Bedürfniß dieser Anstalten gar nicht fühle, — wenn wir demnach auch gemeint hahen, daß nicht die Verschönerung des Gottesdienstes , daß der Unterricht unserer Kinder, die Schule, die conditio sine qua non sei, wofür es gelte rastlos, unermüdlich thätig zu sein und es da nicht genüge eine" Religionsschule zu haben, weil der Unterricht in einer solchen nur die für die Kinder unpassendste Zeit, in welcher ste von dem übrigen Unterrichte gänzlich ermüdet seien, ausfüllen könnte, daß auch die zwei bis drei Stunden ״Hebräisch" wöchentlich von halbgebildeten Seminaristen ertheilt, nicht im Stande seien, das Gemüth unserer Kinder für unser heiliges Gesetz zu erwärmen und sie mit der Kenntniß der ganzen heiligen Schrift für Leben auszurü Ri zu z» A be: ne in tu fü nt dii de de cn im bl ttk m> sei S zu te ׳3 gi ne ne ui ft hi ft