Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 8 (Mai 1858)
- Article
- A. Haesters' Lehr- und Lesebücher für israelitische Schulen [Rezension]
- Date
- 1858-05-01
- Page
- 402 (sequence 9)
- Language
- German
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402 A Haesters' Lehr- und Lesebücher M tsrael. Schulen. Bearb. v. E. Hech ben, wtj? es doch wohl zweckmäßiger sein dürfte, solche VokahelsyMM,- lungen für Kinder lieber aus denjenigen Gebieten zusammenzustellen, für welche überhaupt das Hebräische erlernt wird und zu welchem unmittelbar die Kinder nach erlangter Lesefertigkeit übergehen, wir meinen aus der Genesis und dem Gebetbuch?, als daß die Kinder lernen, daß מצח Stirn, רקה Schläfe, משוש das Gefühl, היט der Schneider, ניר das Papier, תרגגל der Hahn, זבוב die Fliege u. s. w. heiße. Der Verfasser sagt in einer Vorrede, daß er die der Bearbeitung dieser Bücher nebst der Fibel gewidmeten Stunden zu den schönsten seines Lebens rechne. Erwägt man, wie die wenigen Fibelblätter, eine völlige Außerachtlassung der allerersten einfachsten Lescregeln bekunden, so will es einem fast bedünken, ein Paar dieser schönen Stunden wären besser verwandt worden, sich erst mit den einfachsten ersten Rudimenten des Gebietes vertrant zu machen, welchem man seine Thätigkeit zuwenden wollte. Ein Kuriosum, das die kleine Fibel-Schüler lesen läßt: דא ■אודפטר רדז■: אברהם יצחק יעקב שרה רבקה רחל לאה! mag uns zur Betrachtung der ,,Biblischen Geschichtessfür Anfäng er" geleiten, die als Anhang der deutschen Lehr-Fibel beigcgeben ist. Leider können wir uns auch mit dieser Arbeit in keiner Weise befreunden, ja müssen uns gegen diese ganze Art der biblischen Geschichte für Anfänger ganz entschieden erklären. Denken wir uns, es ist die erste Bekanntschaft, die unsere Kinder mit dem Worte Gottes, mit dev Offenbarung Gottes, mit der Geschichte des Reiches Gottes aus Erden, mit der Geschichte ihrer Väter als des Volkes Gottes, und daraus mit ihrer eigenen Bestimmung machen. Es sind die allerersten, und darum gewiß die dauerndsten, und folgereichsten Eindrücke, die unsere Kinder vom Judenthume, dieser großen Gottessttftung empfangen, in welcher auch sie mit all ihrer Vergangenheit und Zukunft wurzeln. Wie sollten wir da uns hüten, diesen offenen Ktnderseelen Unwahres und Halbwahres zu reichen, hüten auch nur das verschwemmt, verstümmelt, seiner eigentlichen Kraft beraubt, in einer ganz andern, fremden Fassung gekleidet zu bieten, was einst der Lebenskern ihres Daseins, der Felsenboden ihres Strebens und Wirkens sein soll! Wie sollten wir eben die Zeit dieser ersten Eindrücke benutzen um da eben in diesen uneingenommenen Seelengrund ge׳ ein nie Ir ihr ni> Bi Er vw der füi bei @1 G ra lel un W dit bei G un wi ab ge ab fei da gr he su B Dl de'