Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 7 (April 1858)
- Article
- Grundlinien einer jüdischen Symbolik
- Date
- 1858-04-01
- Page
- 361 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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GnnMnin, rinn jüdischen Symbolik lll. 361 mnng erworben werden. Nur ein Gedanken- und Willens-Ausdruck heiligt. Spricht nun das Gesetz: Machet Gewänder für Aharon ihn zu ״heiligen" damit er mir als Priester diene! Dies sind die Gewänder u. s. w. Bekleide damit Aharon und seine Sohne und salbe sie und bevollmächtigt sie und heilige sie, daß sie mir Priesterdienst verrichten u. s. w. Dies aber thue um sie zu heiligen: Nimm einen Stier und zwei Widder «. s. w. und Mazzoth u. s. w. und bade sie n. s. w. und nimm die Gewänder und bekleide sie u. s. w. führe den Stier vor das Stistszelt, lasse Aharon und seine Söhne ihre Hände auf das Haupt des Stiers legen u. s. w. opfere den Widder und nimm von seinem Blute und gteb davon auf den rechten Ohrknorpel Aharons und seiner Söhne und auf den Daumen ihrer rechten Hand und ihres rechten Fußes u. s. w. und nimm von dem an den Altar gegossenen Blute und von dem Salböl und sprenge es auf Aharon und seine Gewänder und auf seine Söhne und die Gewänder seiner Söhne mit ihm: ״ ,וקרש הוא ובניו ומדי מיו אתיso wird er und seine Gewänder heilig und seine Söhne und ihre Gewändcr mit ihm!" so haben wir offenbar eine ganze Reihe von Handlungen, die in ihrer Zusammenfassung nichts als den Gedanken der Heiligung zum Prtesteramte ausdrücken können, die Gewänder an sich, deren Ankleidung, die Opferung des Stiers und des Widders, die Bestreichung und Bcsprengung mit dessen Blut und dem Salböl u. s. w. müssen Gegenstände symbolischer Bedeutung sein, weil als deren Produkt die Heiligung und Weihe des Priesters dasteht. Vergleichen wir z. B. ferner die einfache Handlung des Händeauflegens, eigentlich des Handaufstützens: סמיכה. Wir sehen sie beim Opfer und lesen: Er stütze seine Hand auf das Haupt des Ganz-Opfers, so wird ihm Aufnahme für ihn zu sühnen, ונרצהו לו לכפר עליו. Indem hier רצוי, die Aufnahme des Opfers, oder gar die Wiederkehr des göttlichen Wohlgefallens, jedenfalls ein geistiger Akt, an den des Händeauflegens geknüpft wird, so sind wir schon berechtigt das Händeauflegen als eine symbolische Handlung zu begreifen. Sehen wir nun dieselbe Handlung z. B. bei der Uebergabe der Leviten an die Priester, wo die Söhne Israels ihre Hände auf die Häupter derselben legen (IV 8, 10), so wie bet der Einsetzung JosuaS zum Nachfolger Mvschehs (VI. 27, 18, 23) wiederkehren, so kann uns