Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 7 (April 1858)
- Article
- Grundlinien einer jüdischen Symbolik
- Date
- 1858-04-01
- Page
- 355 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- article
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- IRI
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Grundlinien eine« jüdischen Symbolik III. 355 Worte an euer Herz und eure Seele und knüpfet sie zum Zeichen an eure Hand und sie seien zum Sttrnschmuck zwischen deinen Augm!" Diese wiederholten Sätze sichern unserer Thesillin den entschiedenen Charakter eines symbolische» Zeichens und einer symbolischen Handlung. Nicht minder ausdrücklich ist der symbolische Charakter der Sabbathscter vindictrt. ״Nur meine Sabbathe hüthet; denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch zur Crkenntntß, daß ich, Gott, euch heilige!" ״Und Zsraels Sohne sollen den Sabbath hüthen, den Sabbath für ihre Nachkommen als ewigen Bund zu vollziehen. Zwischen mir und Israels Söhnen ist er ewig ein Zeichen, dasi sechs Tage Gott den Himmel und die Erde geschaffen und mit ’ dem siebten Tage aufgchori und sich zurückgezogen habe!" — Hier sehen wir, ebenso wie bei der Beschnetdung, den Sabbath als Zeichen und die Sabbatbfeier als ewig neue Vollziehung des Bundes gesetzt, und wenn nun das Gesetz durchaus nichts Auderes als שכיתת מלאכה, als Werkunterlassung für die Feier des Sabbaths bestimmt, nur in dieser Werkunterlassung den Sabbath äußerlich werden läßt, von ihr ihm seinen Namen Sabbath giebt, und nur in Ucbertretung des Werkverbots das todcswürdige Verbrechen der Sabbatheniweihnng findet: so kann der Sabbath eben nur in dieser Werkunterlassung zum Zeichen und Bunde werden, es kann das Nichtarbeiten am Sabbath nicht nur ein Mittel sein, um nun Zeit und Muße zu andern Uebungeichzn haben, in denen sich die eigentliche Feier des Sabbaths vollzöge, sondern es muß in dem Nichtarbetten am Sabbath selbst die eigentliche wirkliche und wahrhaftige Feier zum Vollzüge kommen, in diesem Nicht - Werk - Schaffen muß selbst das Zeichen und der Bund verwirklicht werden, somit die Werkunterlassung am Sabbath — durch und durch Symbol sein. Wir übergehen den Altarüberzug mit de» Kohlpfanncn der durch Feuer gerichteten Empörer gegen Mosis Sendung, der ausdrücklich: ״ וכהן לבני ישראלein Denkmal für Israels Söhne" genannt wird, sowie den blühenden Aronsstab, der vor der Bundeslade anfbewahrt werden soll "״ ,״לאות לפני מריzum Zeichen für Empörer", und sehen uns ad b. nach solchen Geboten NM, deren Objekte zwar nicht