Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1858-04-01 · Heft 7 (April 1858) · p. 354

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 7 (April 1858)
Article
Grundlinien einer jüdischen Symbolik
Date
1858-04-01
Page
354 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2932754-2932849-2932857-2942179--03519-2942233
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

854 Grundlinien einer jüdischen Symbolik. III. zwischen mir und euch." Daß somit das Gebot der Beschneidung eine symbolische Handlung und ein symbolisches Zeichen zum Denkmal dcS mit Abraham und feinen Nachkommen geschlossenen Bundes und zum Ausdruck der Huth, der Aufrechterhaltuug desselben abseiten Abrahams und seiner Nachkommen anordnet, deren Unterlassung daher das Gegentheil, das Aufgeben dieses Bundes, den Bundesbrnch bedeutet — ״ ,אח בריחי הפרmeinen Bund hat er zerstört" — das ist klar. Und wenn an der Spitze dieses Gesetzes die Anforderung r ״sich vor Gottes Angesicht zu führen und ganz zu sein", als die eine, von Abraham zu übernehmende Seite dieses Bundes ausgesprochen ist, so kann es nur noch Gegenstand der Forschung sein, zu ermitteln, in welcher Beziehung steht dieses Zeichen und diese Handlung in allen ihren nähern gesetzlichen Bestimmungen zu dem Bunde und dessen Inhalt, deren Existenz und Forterfüllung durch dieses Zeichen und diese Handlung ihren Ausdruck finden sollen. Der symbolische Charakter des Gesetzes selbst ist nicht zu bezweifeln. ״Es sei das Blut euch zum Zeichen, לאות, an den Häusern, in welchen ihr euch befindet; ich sehe das Blut und schreite über euch vorüber!" sprach Gott vom Blute des P e ß a ch opfers, mit welchem Israel in seiner nationalen Geburtsnacht seine Auferstehung zum Gottesvolk begehen sollte. Wir werden den Charakter dieses Peßachopfers noch unten, unter der Kategorie c. zu besprechen haben. Wir merken hier nur an, daß hier ausdrücklich diejenige Handlung des Opfers, die als das Ziel des Ganzen erscheint, und an deren Ausführung die Gottesthat, das Hiuüberschreite» geknüpft ist, welche dem ganzen Opfer Namen und Bedeutung verleiht, אוח, Symbol genannt wird und schon hierdurch dem ganzen Opfer der symbolische Charakter gesichert ist. ״Es sei dir zum Zeichen an deiner Hand und zur Erinnerun g zwischen deinen Augen,;לאוה ולזכרו , — damit die Gotteslehre in deinem Munde bleibe — daß mit starker Hand dich Gott ans Mizraim geführt!" ״Es sei zum . Zeichen an deiner Hand und zum Stirnschnnick zwischen deinen Augen, daß uns mit Stärke der Hand Gott aus Mizraim geführt." ״Es seien diese Worte u. s. w. und knüpfe sie zum Zeichen an deine Hand und sie seien zum Stirnschmuck zwischen deinen Augen." ״Leget diese meine W ar ge er bc S isi E th zi bi bl sc Z L d d d <s d d : 8 e h s l f v i t! t

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.