Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1858)
- Article
- Deutschland
- Date
- 1858-02-01
- Page
- 268 (sequence 2)
- Language
- German
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268 Stundenplan; man sieht nicht allein sie mit dem Wiste der Thor ah und der heiligen Schriften vertraut zu machen UM durch diese ewig wirkenden Mächte Geist und Herz‘'zu stärken:־ nW zu kräftigen, Religiosität und Frömmigkeit zy fördern, zu beleben; auch den wissenschaftlichen Gegenständen wird׳ die ihnen gegbühreridc Aufmerksamkeit geschenkt,, um den Schülern Alles daS zu reichen, was von keinem!Volkslehrer ge״ fordert Mdey kann, -Aber äußere Verhaltnisie find ״ oft; harter als der beste Wille und das eifr!gste Streben, unübersteigbare Hindernisse halten oft weit vom Ziele׳ ab; ich will nur Einiges hervorheben. -- Von ei״ nem ins Seminar tretenden 1 üjährigen Knaben sollte man - billig erwarten,^, daß ejn gediegener Schulunterricht ihn für׳ seinen Beruf schon! vorbereitet hat ■ — ׳ — daß miubefteri^ ba^ SSerftänbnig bei: תורה uub .bet leichten Stücke in נביאים וכתובים nicht mehr auf erhebliche Schwierigkeiten stößt, daß die Kenntniß der Regeln der deutschen Sprache und ihre HMendnng ihn so weit befähigt, seine Gedanken geläufig. auszudrücken; Paß Geschichte und Geographie keine ihm unbekannte Dinge sind. Nun Mn gehören die Schüler zum größten Theil .dem, ärmern! Stande! an; ihre: hässliche Erziehung wirkt! nicht erweckend und-belebend-, ihr Schulunterricht, oft von wenig gebildeten: Lehrern geleitet, äst sehr mangelhaft, so: daß das- Seminar nothgedrungm das Amt einer riiedern. Schule übernehmen- und mit den ersten . Rudimenten beginnen muß. - Der Mangel aw Lehrern ist zu! groß, der Zudrang zum Lehrfache zu gering; ist. einmal diesem Lehrermangel abgeholfen, dann, glaube ich-, wird die Commissionstreng bei den festgestellten- Anforderungen! für die! aufzunehmenden Schüler beharren, und rücksichtslos die Untauglichen zurückweisen. -7- Ein Uebek kommt nie allein. Würden die Schüler sich nun! ungestört, hem Studium hiugeben können, so ließe sichin demZeitraume von 3 Jahren, diefür den! Besuch als Norm angenommen sind, Vieles durch Fleiß-und Eifer! erringen. Sorgen und! Entbehrungen sind aber ihnen häufig-die Lrmrsten Begleiter: Ln diesen ihren Studienjahrerd und verbittern : ihnen, die . Tage , die ihnen zam Quell der! Freude und des Glücks; wMde-n sollten Der Seminarist, besten! Mittel sehr!! beschränkt und der. wohl, gar dem: Mangel ausgesetzt ist, erkennt׳ es daher als ein Glücks wenn Unterxlchtgeben ihm einen kleinen Verdienste gewährt: und er die Stunden, die ihm unbezahlbar themr sein sollten, -für ein Miges! verkaufen kann. .Der-! Gewinn an ״Uebung im Unterrichten^ wiegt den Verlust^ an! Zeitdie er für sich -hätte verwerthen'müssen, keines-- Wegs ans. ״Solche Hemmungen/ zu denen noch viele andere kommen, lassen sich; wicht miteinM Federstriche beseitigen und sie müsten bei dem-Ürtheil überein! JnstitMdas aus so verschiedenartigen Elementen zusarn- Mügesetzt: ist., wohlmftM Betracht gezogen werden. Dennoch -glaube ich^ die Fragen;: des Herrn. N dahin! beantworten zu können, daß -die jungen Leute! in so!-weit gebildet das Seminar verlästern um ihre Pflichtem.. als Volkslehrer erfüllen, zu können und ihnen die! Mittel gegeben firch, bet stetem FortschrelLen,: ernst auch größern! Kreisen vorzustihen.! De! leS ( an ־! zu ׳ stei! fre! Lhe! wir ׳ no! Er iw krä hir! bek! 3?! mi! ge!; nu! ein; Si! der! nu - tär! üb : tu: 5 Ji : na ■ de j Ui ] f«; te:; tei j 9« 5; en j H 1 G i cv i :! h | sc I n