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Jeschurun · 1858-02-01 · Heft 5 (Februar 1858) · p. 248

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 5 (Februar 1858)
Article
Zur jüdischen Schulfrage
Date
1858-02-01
Page
248 (sequence 15)
Language
German
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U8 Zur jüdischen Schulfrage, II im Wortes sondern in That die Göttlichkeit der Bibel leugnen? Mußte da nicht ein /Gang, am Sabbath durch unsere Hauptstraßen von noch viel nachtheiligeren Folgen für ihr״ ׳Frömmigkeit" sein, als alle möglichen Schvpfüngstheorien? Endlich aber ist es ja durchaus nicht unsere Meinung-, die Lektüre von Werken wie Eichhorn, Vatke rc. zu empfehlen, oder sie /Kindern gar selbst in die Hand zu geben. Nur sollen sie. von hem Vorhandensein derartiger Ansichten wissen, von denen wir ihnen die hauptsächlichsten, den übrigen zu Grunde liegenden Anschauungen im ,gehörigen Lichte darstellen möchten, an denen sie dann.wie ganze Manier würdigen, lernen. Natürlich ist es — <1t>er (ttn־ ■ aus pädagogischen und didaktischen Rücksichten — nothwendtg, immer zuerst eine positive Grundlage zu geben und erst nachdemdiese in genügender Weise vorhanden (was sich tn'dem lebhaften Interesse äußert, mit dein der Schüler die.betr. Idee, Erklärung, Wahrheit, in sich ausgenommen,) wird als Gegensatz dann die cntgegenstehende Meinung angeführt — und sicherlich auch in gebührender. Weise gewürdigt werden. Wie sollte sie auch nicht! Es sei ihm z. B. die Bedeutung des Gvttesnamens 'ה im Verhältntß zum Gottesnamen אלקים klar geworden. Es stehe ihm Gott (v'phee) in der Natur da als Gott des׳ Rechtes, als der Schöpfer und Erhalter der Weltordnung, der kosmischen und Naturgesetze, der jedem Geschöpfe ״vom Sonnenball bis zum Sonnenstäubchen" seine Bestimmung gegeben und darüber wacht, daß sich keines ihr entziehe; —^ es stehe-ihm Gott im Menschenkreise da als Gott des Rechts, als der Schöpfer und Erhalter der heiligen Ordnung des Menschenlebens, und als ihr Vertreter, d. i. als Richter, wo ein Wesen es gewagt, mit frevelnder; mit leichtsinniger Hand sie zu verletzen. Und Gott stehe ihm als 'n da, als der in seiner Vaterliebe alles in's Dasein rusende, im!Dasein erhaltende, darum als der Allmächtige, Freie, über alle Naturgesetze Waltende, um seiner Liebe willen auch in sie Eingreifende ,, der wo ein Wesen durch sein Leben nach dem strengen Recht dkn Anspruch auf's Dasein verloren, durch seine Barmherzigkeit da, wo Fluch gesäet, doch noch den Segen aufkeimen läßt. — Wir hätten /ihn nun hinangeführt an die Schöpfungsgeschichte, hätten ihm: gezeigt,-wie da bei her Schöpfung des/ Weltganzen-Gottstets M StM,, als der Ordner und. Gründer der festen Ordnungen und

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