Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1858)
- Article
- Zur jüdischen Schulfrage
- Date
- 1858-02-01
- Page
- 246 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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346: Zur jüdischen SchNlfrage» II derer: gehören, die ein derartiges Bedenken (s. 0. ■■§>;. 239) hegen dürften. Er würde mit so siegreicher Gewißheit, mit so überzeugender Klarheit und Scharfe die Dinge besprechen > daß alle auf derartige Theorien gegründeten Angriffe auf die Heiligkeit der Thorah dem Gemüthe nicht nur, sondern und vor allem auch dem Geiste der Kinder in der Erbärmlichkeit des — Pygmäenthums erscheinen würden.! Jedoch seien wir nicht ungerecht. Es zieht allerdings noch einen Standpunkt, von dem aus man uns vielleicht nicht beipflichten! wird, und der durch unsere obigen Sätze über das Fürwahrhalten einer Wahrheit durchaus nicht berührt wird. Was hätten wir Männern zu erwicdern, die zu uns sprächen : Wir sind ganz ebenso von der Nichtigkeit aller der Einwände überzeugt, die Göttlichkeit der Thorah steht auch uns über allen Zweifel erhaben da, so hoch, daß ein jedes Beginnen gegen dieselbe uns von vorn herein als thöricht und eitel erscheint, so eitel, daß wir uns der Mühe überhoben glauben, überhaupt daraus eingehen zu müssen, selbst wenn es uns gestattet wäre, prüfend auf sie einzugehen. Wir gestehen jedoch, wir vermögen dies nicht, und sind deßhalb auch außer Stande, sie zu widerlegen, wenn sie in ein wissenschaftliches! Gewand sich hüllen, — und sehen deßhalb nicht ein, was es uns nützen könnte, uns mit den betreffenden Dingen und Untersuchungen zu beschäftigen. — — Was wir ihnen zu erwiedern hätten? Nichts als einen Händedruck des herzlichsten Einverständnisses. — Würden sie aber fortfahren und daraus auch Folgerungen für uns ziehen, würden sie glauben, auch wir könnten etwas Besseres thun, als uns mit Derartigem zu beschäftigen, eine Behandlung in der Schule aber sei in jedem Falle vom Nebel, so hätten wir denn doch wie auch im Allgemeinen »och einiges zu bemerken. Würden die Kinder von allem Diesen nichts erfahren, wenn nicht durch uns: so ließe sich׳ allerdings noch darüber rechten, ob es nicht besser sei, wenn es auch durch unS nicht geschehe. Allem jedoch, was man in dieser Beziehung gegen uns Vorbringen kann, wird die Spige abgebrochen durch den einfachen Hinweis darauf, daß sie alles das, dessen Bcsprechuug man nicht für gut hält, in jedem Falle auch ohne uns erfahren. Glaubt man denn in der That es sei möglich, cs ihnen fern zu halten? Ein flüchtiger Blick