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Jeschurun · 1858-02-01 · Heft 5 (Februar 1858) · p. 225

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 5 (Februar 1858)
Article
Schewat
Date
1858-02-01
Page
225 (sequence 7)
Language
German
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״225!noch «nicht in ihre«! Gewissen verletzt fühlt, wenn in den von ihr |mit begründeten Anstalten der Sabbath noch gehalten und die Speisejgesetze noch beachtet werden. Wo-aber der Thorah, dem Studium!deS jüdischen Gesetzes, Pflege und Förderung werden soll, da ist!heützütage ein allgemeines Zusammenwirken unmöglich, i Um so mehr jedoch, sollten wir meinen, müßte eine jede Nich-!tuttg für sich, müßte vor Allem die sogenannte orthodoxe Richtung!für die Pflege der Thorah in ihrem Geiste und nach ihren Grund-!sähen alle ihre Kräfte vereinigen. Ihr, dieser orthodoxen Richtung!steht die Thorah noch in ihrem ganzen alten, heiligen Ernste da, sie muß es doch fühlen, daß nur durch eins möglichst gründliche und möglichst verbreitete Thorahkenntniß sie das göttliche Gesetz zur lebendtgen Wahrheit in ihrer Mitte und zum Siege über ihre Gegner bringen könne. Daß sie nichts, daß sie in Vergleich znr Aufgabe so wenig für die Pflanzung und Pflege der Thorah in ihrem Kreise thut, ist wohl sicherlich der schwerste Vorwurf, der sie in unseren veraNlwortungsschweren Tagen trifft. Wohl hören wir auch hier Entschuldigungen. Die zum Thetft eitle, zum Theil destruktive Richtung , die alles das genommen, was sich Heutzutage unter dem Namen ״jüdischer Wissenschaft" geriet, schreckt zurück! Sollen wir Anstalten gründen, aus denen vielleicht ein N oder ein R hervorgehen wird? Sollen wir junge Leute im Studium der ״jüdischen -Theologie" unterstützen, die ״ vielleicht auf Abwege gerathen und die Kenntnisse, die sie sich durch unsere ׳Mit- Wirkung erworben, sodann zur Verbreitung non Irrlehren und zur Untergrabung des göttlichen Heiligthums benutzen werden? Wir glauben, daß-, wenn selbst diese und ähnliche Befürchtung unvermeidlich, gleichwohl nichts in der Welt nnS von der Erfüllung Dessen, znrückhülten dürfte, was nnS als klar ausgesprochene Pflicht, und zwar als die erste Pflicht unter allen unseren Pflichten dasteht: .הלסוד חורה כנגד 2ולמ Wir glauben, daß, wenn irgendwo, hier dasselbe gilt, was-unsere Weisen als Ansspruch Jesaias an HrSrijah berichtet: בהדי כבשי דרהמנא ,?'מה לך מאי דמפקדח אבעי לך למעבד ומה דכיהא קמיה קודשא בדיך הוא לעביר ״WaS hast du Gottes verhüllte»׳.Bestimmungen vorzngreifen-? Was dir geboten ist, müßtest du erfüllen und was Gott gefällt, mag Er vollbringen."

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