Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 3 (1856-1857)
- Issue
- Heft 12 (September 1857)
- Article
- Über die Entzifferungsmittel der Keilinschriften
- Date
- 1857-09-01
- Page
- 635 (sequence 5)
- Language
- German
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Scf Acil-Wsch'rlstcn. §35’ crD Jiicguet öi'cl später crkannsc. Äek &W Entzifferung bcS lstamens Terxcs fiel dem' scharfsinnigen Gekehrten der hebräische' Name Achäschocrosch eilt; er gab daher dem' ersten Buchstaben den Werth' vsN Mp die ändern Zeichen wären bereits in' dein mnthinaßlichen Namen des' Darius cnthälteii. Er las also: M 8CH HAB SCH A Bei dieser ersten Lesung war wieder nur dasselbe Zeichen falsch. Die dritte Gruppe, in welcher Grotefend den Namen-HystaspeS sah, blieb noch zu erklären. Die griechischen Schriften geben den Namen VistuMa; die Perser nennen diese Persönlichkeit Eostasx; nach einigen Schwankungen las Grotefend daher die Gruppe 6: V I SCH TA S P Er hatte sich nicht getäuscht. Gleichzeitig begannen die Hieroglyphen der Pharaonen und Ptolemäer die Aufmerksamkeit der Gelehrten-׳ auf sich zuziehen, man kannte bereits einige Zeichen, mit denen man die ägyptische Form des Namens Zberreö zu lesen im Stande war. Nun fand׳ sich in Venedig eine Vase, welche die Inschrift in Hieroglyphen und Keilzeichen enthielt. Die Hieroglyphen bedeuteten Terres, und die keilförmigen Zeichen waren identisch der Gruppe, von welcher Grotefend der Meinung gewesen, sie bedeute Terxes. Solcher Art war die glückliche Combination des hannover'schcn Gelehrten, der durch diese fruchtbare Idee weitern Entdeckungen den Weg bahnte; allein wie merkwürdig auch dieser erste Erfolg war, so konnte Grotefend doch nicht die ganze Inschrift entziffern und verdolmetschen, und er mußte, trotz seiner Anstrengungen, diese Sorge andern überlassen. Er glaubte indest, in dem' Idiom dieses ersten Systems die Sprache des Zendavesta zu erkennen: dicß war viel für die damalige Zeit. Wir wissen jetzt, daß; wenn die persische Sprache dem Idiom Zoroästers auch nicht identisch ist, sie ihm doch sehr nahe kommt. Zwanzig Jahre nach dieser ersten Eiitdccknng erkannte der gelehrte Norweger RaSk in einer Gruppe die Bezeichnung dcö Achämeniden, und las die Buchstaben m und n. Zehn Jahre verflossen ohne bemerkenswerthes Ergcbniß bis zu dem Augenblick, wo die 3s