Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 3 (1856-1857)
- Issue
- Heft 11 (August 1857)
- Article
- Geschichte der Juden
- Date
- 1857-08-01
- Page
- 569 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- article
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R. Akiba und R. Jsmael. 569 R. Jsmael aus הנה מאתה ן! (Das:?מנין ist vom Derf. Interpoltrt, iw Texte steht es nicht. Es ist dort keine Frage, die eine princtpielle Differenz voraussetzte, sondern einfach erzählender Jndicativ: 3;(ער כדון כר״ע כר' ישמעאל חני רי׳ הנה מאחהן) endlich, daß אזהרה ועונש בתו טאנוסתו dort im Jerus. 'עד ברון כתבתו בחו.מני; זכו entweder durch קו׳ , das dann als bloßes גלוי מלתא tote nach Abajt Babli Sanhedrin 76 a zu fassen ist, (da es sonst ja selbst אזהרה מן הרין sein würde!) abgeleitet, oder nach R. Jsmael, der das אין עונשין מן הרין selbst auf einen solchen ק״ו ausdehnt, in dem Verse ובת איש בהן כי תחל לזנות וכו' gefunden wird, eine Interpretation, die der Verfasser einem Mann des ״logischen Systems" und der Interpretation deS ״gesunden Menverstandes" schwerlich verzeihen dürste. Und wollte man ihm zu alleletzt das ganze Jrrthümliche zugcben, so hätte man selbst hier, wo, wie der Vers, sagt, R. Akiba sein System ans die Spitze getrieben haben soll, wieder nur ein Beispiel wie nur משמעות רורשין א״ב, wie die ganze Differenz den eigentlichen Lehr-Inhalt gar nicht berührt בתו מאנוסחו ist R. Jsmael eben so wie dem R. Akiba אמור und unterliegt demselben עונש und sie differiren nur darin, wie das Beiden durch Ueberlieferung gleich Feststehende im Schriftlichen seine gesetzliche Hinweisung finde. Wie sehr alle diese Differenzen größtentheils nur von formaler Bedeutung sind, dafür liefert gleich der erste Satz, mit welchem der Verfasser die Charakteristik des R. Jsmael beginnt, und den wir noch nicht betrachtet haben, einen lehrreichen Beleg. ״Einer seiner Grundsätze lautete": sagt der Vers., ״die traditionellen Bestimmungen dürfen nicht zu den ausdrücklichen Worten der Schrift in Widerspruch stehen u. s. w. Nur in drei Fällen hebe die nberlicferte Halacha den Sinn des schriftlichen Gesetzes geradezu auf, in allen andern Fällen aber müsse sich jene diesem unterordnen". Sehen wir aber die Quelle an Babli Sotah 16 a, so sehen wir sofort, R. Jsmael habe hier durchaus keinen Grundsatz arisgesprochen. Er berichtet nur בג' מקומות הלכה עוקבת מקרא. Es ist aber hier auch durchaus nicht von einem Gegensatz der Halachah - Deutung zu dem schriftlichen Texte die Rede; sondern eben nur von der Halachah, für die sich keine Andeutung im Texte finden läßt, die daher rein als 'הלממ dasteht Dafür bürgt schon die vollständige Fassttng dieses