Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 3 (1856-1857)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1857)
- Article
- Thamus
- Date
- 1857-07-01
- Page
- 494 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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494 -Thamu». das Wunder seines Daseins und seiner Erhaltung endete, sobald die Wundermacht cs fahren ließ, deren Adlcrflügel allein cs in die Freiheit und Selbstständigkeit gehoben und gehalten. Das ist der Aufschluß, der uns überall im göttlichen Worte über Israels staatliche Erscheinung gegeben wird: Denn Gottes Theil ist sein Volk Jakob daS Ihm anheim gefallene Erbe. Er kommt ihm entgegen in der Wüste Land, Der Einöde, wo die Wildniß klagt, Er umgiebt es, Er belehrt eS, Er bewahrt es wie seinen Augapfel. Wie sein Nest der Adler weckt, Ueber seinen Jungen schwebt, Seine Schwingen breitet, es aufnimmt, es fortträgt auf seinem Fittig, So leitet cs Gott allein Und mit ihm keine fremde Macht! Er laßt cs ersteigen die Höhen der Erde — Da genoß es die Früchte der Felder, Da ließ Er es saugen Honig aus dem Fels Undu Oel aus Kteselgestein, Rinder-Rahm und der Schaafe Milch Nebst Fett von Lämmern und Widdern aus Baschan'S Zucht und Böcken, Nebst Nieren-Fett des Weizens; Und Traubenblut trinkst du als Wein *). Als aber Jeschurun fett wurde, da schlug eS aus — Ja, ja, so oft du fett wurdest Wurdest du seist, und von der Fülle übermannt! — Und da verließ es Gott, der eS gestaltet hatte, Und verkannte gänzlich den Hort seines Heils. Sie wecken Seinen Eifer durch Fremde Erzürnen Ihn durch Abscheulichkeiten, Opfern, den Dämonen, Ungöttern, Göttern, von denen sie nie etwas erfahren, Dir reist Alles vollendet von Gott zu, ohne dein künstliches Zuthun!