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Jeschurun · 1857-04-01 · Heft 7 (April 1857) · p. 341

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
3 (1856-1857)
Issue
Heft 7 (April 1857)
Article
Nissan
Date
1857-04-01
Page
341 (sequence 11)
Language
German
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Die ארבעה מים. 841 der Sterblichen entgegen zu halten, ihnen dafür einen ewigen Anhaltspunkt zu geben, ist Gott aus dem Ihn und seine Wallung dem blöden Auge verhüllenden Lauf der Dinge hervorgetreten und hat mitten in den Lauf der Dinge ein גס, eine geschichtliche Erscheinung hineingeschoben, die in ihrem Entstehen, ihrem Verlauf, ihrer alle Zeiten und Wechselvcrhältnisse überdauernden Erhaltung so sehr dem ganzen gewöhnlichen Lauf der Dinge zuwider ist, so sehr alle ״Gesetze der Natur" und allen Kalkül des berechnenden Verstandes zu Schanden macht, daß sie in ihrer Einzigkeit als hoch über Alles hervorragendes ״Panier" dasteht, das allen Geschlechtern der',Menschen zuruft: Erkennt an mir, כי לר׳ הארץ, daß Gottes die Erde und daß אני ר' בקרב הארץ mitten, in chllen Erscheinungen und Ereignissen der Erde Er, der Persönliche, Leb endige, Gott ist! Dieses גס, dieses weltgeschichtliche Wunder, dieses Mott verkündende Panier ist aber nichts anderes, als das jüdische Volk/sind eben wir in unserer ganzen göttlichen Erscheinung, von/dem ersten Augenblick da Gott uns ersterbend am Boden sah und sein: היי! stehe auf und lebe! uns zurief bis zu dieser Stunde, die uns noch lebendig erblickt, nachdem wir tausendfältige Tode überwunden. Nicht der natürliche Laus der Dinge, Gott mit seiner 1חוזק ׳, mit seiner überwältigenden Macht hat uns die Freiheit und das Leben gegeben. Der natürliche Lauf der Dinge hätte uns in Mizrajim, — wo das Bewußtsein von der gottebenbildlichen Freiheit des Menschen in Natur-Vergötterung und Kastenwahn begraben lag und wo man uns zum ביח עברים zur Pariakaste machen wollte, daß das Sklaventhum an unsere Wiege geknüpft wäre, — in Sklaverei und Elend verkommen lassen. Als wir zur Freiheit erstanden, war nach dem natürlichen Lauf der Dinge Alles gegen uns. Der gottverleugnende Trotz des allgewaltigen Herrschers, — der bis zum Hohn gestrigerteu Druck der Sklaverei, — und in uns selbst das Selbstvertrauen und der Muth zur Selbsthülfe so sehr bis auf den letzteiwFunken erloschen, daß selbst, als wir frei geworden waren, der bloße׳ Aublick unserer frühem Herren genügte uns zur Rückkehr in das Alavenjoch zu stimmen, — und selbst Moscheb/dieses Werkzeug lnserer Rettung, als dessen Werk man so/gerne unsere Freiheit crscheinen lassen möchte, wie war er nach der göttlichen Urkunde so

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