Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 3 (1856-1857)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1857)
- Article
- Schewat
- Date
- 1857-02-01
- Page
- 225 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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225 שקליס. veraltet erschienen und es gilt, ein Gebäude in modernerem Geschmacke aufzuführen, da ist wohl noch überall unser Geld bereit, und vielleicht hat es seit Jahrhunderten noch keine Zeit gegeben, die so bereit war, neue Synagogen zu bauen und in welchen so viele neue jüdische Heiligthümer auch wirklich gebaut wurden und werden, als eben die unsrtge. Aber für die Zwecke des jüdischen Hetligthums, dafür, daß nun diese Thora, dieses Gesetz und diese Lehre, der wir so prächtige Heiligthümer bauen, von unser» Kindern gelernt, von unser» Jünglingen verstanden, von unfern Männern begriffen und beherzigt, daß sie Pflanzung und Pflege finde in den Geistern und Gemnthern unsrer Jungen und Alten, daß sie auch nur gleiche Pflege finde wie alle andern Bildungsmittel des Jahrhunderts, daß sie nicht die im Hechal festtäglich geschmückte, sondern die מאורסה, die Vertraute und Angetrante unseres Volkes werdewie viel gehört dazu, daß dafür auch nur Etwas in unserer Zeit und für unsere Zeit geschehen wäre; ja wie viel gehört dazu, daß dieses Bedürfniß auch nur erst in seiner ganzen Größe und Wichtigkeit begriffen wäre? Nicht בחי כנסיות, nicht Stätten des Gebetes, בתי מררש, die Stätten der Thorah- Pflege sind Israels heiligste Heiligthümer, und wo sind die Hände, die dafür sich rühren? Geht aufs Land, was lernen die Kinder, was wissen die Lehrer? Geht in die Städte, was. wissen die Lehrer, was lernen die Kinder? Wo sind die Jünglinge, wo sind die Männer, wo sind die Hunderte, und die Tausende von Jünglingen hin, die noch zu den Zeiten der Großväter zu den Füßen lehrender Männer saßen, wo die Lehre zu finden war wie die Luft und das Licht, wo man בבור התורה, die Verehrung der Thorah nicht nur durch prächtige Hcchaloth, — in unserer Zeit oft nichts anderes als prächtige Kerker — die man ihr erbaute, sondern auch und ganz vorzüglich dadurch bethätigen zu müssen glaubte, daß man seine Kinder zu בכי תורה, zu Kindern der Thorah erzog, daß man durch חיזוק ירי לומר׳ תורה, durch Lebensfrtstung der Lernenden und Lehrenden dem Baume der Thorah Raum und Boden schaffte, in welchem er sodann frei und fröhlich Zum Baume des Lebens erwuchs! Nicht בורה!- und nicht ,כמילות הסר תורה hieß überall die erste Rubrik in dem Index der Gemeinde- Statuten der Alten, und nicht in großartiger Pracht der Hörsäle erkannten sie die Blüthe der Thorah, sondern in der Menge