Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 3 (1856-1857)
- Issue
- Heft 1 (Oktober 1856)
- Article
- Unser Artikel: Die Conferenzen der Grands Rabbins zu Paris
- Date
- 1856-10-01
- Page
- 25 (sequence 5)
- Language
- German
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&!! U;fS llebei׳ die Confercuzen der Grands RabbinS. 25 ärmlich genug aufgetragenen rabbintschtheologtschen Tünche willen, die auf Gottes Wage vielleicht zehnfach durch die opfervolle Redlichkeit, durch die prüfungsreiche Gewissenhaftigkeit des bescheidensten Mannes äs in foule ausgewogen wird, diese ganze Klüftung und Scheidung unserer Einen Gottesgemeinde ist uns aus tiefster Seele fremd, so fremd, daß es uns fast bedünken wolle, wer im jüdischen Kreise von in foule sprechen könne, müsse bereits mit Geist und Herz ausgehört haben Jude zu sein — — — So würden wir gesprochen haben, selbst wenn wir den Tadel verdient hätten, durch beleidigende Worte den Anstand gegen die Herren Oberrabbiner von Frankreich verletzt zu haben. Nun aber, da man sich in der Thnt vergebens nach einem beleidigenden Ausdrucke umschen wird, mit dem wir in unscrm Artikel der Personltchkett dieser Herren zu nahe getreten wären, da unsere ganze Versündigung nur darin bestanden haben kann, daß wir überhaupt von den LeistungenHieser Couferenz in dem ungeschminkten Tone eines tiefen Schmerzgefühls gesprochen, erscheint dieses Belcidigtthun als eine Arroganz von so enormer Größe, daß man sie wohl bei einem journalistischen Rraäucteur äs 1a Bible als etwas sich von selbstVerstchendes belächeln, nimmer aber einem Grand rabbin duCön־ ,sistoire central, einem Haupt und Leiter einer so großen religiösen Gesammtheit Nachsehen kann. Es war aber wahrscheinlich dieses Belcidigtthun die bequemste Manier, eines weitern Eingehens auf den wirklichen Inhalt unseres Artikels überhoben zu sein, von dessen Inhalt man nun Wahres und Falsches, Halbes und. Verstümmeltes in beliebiger Wahl einem Publikum auftischen zu können glauben mochte, das Alles leichter als Mangel an Wohlanständigkett zu verzeihen geneigt ist, und dem man nur einen Verfasser als einen ungehobelten Polterer, kurz als einen ״Babbln Allemand", im schlimmen Sinn des Wortes, zu schildern braucht, um sicher zu sein, daß kein ״anständiger" Mensch ferner seinen Artikel in die Hand nehmen tvcrde um sich Selbstüberzeugung zu schaffen. Vergegenwärtigen wir uns doch noch eintnal in kurzer Analyse unser» Artikel. Wir betrachteten die Eonfereuzen der Grand» Rabbins »ach zwei Seiten, einmal hinsichtlich der Bedeutung, die sie