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Jeschurun · 1856-10-01 · Heft 1 (Oktober 1856) · p. 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
3 (1856-1857)
Issue
Heft 1 (Oktober 1856)
Article
Tischri
Date
1856-10-01
Page
14 (sequence 14)
Language
German
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IRI
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Tischrc-Bilder. 14 rüstet sein Wort vollstrecken um dem Geheiß seines Wortes zu gehorchen, dieses .׳!״an" ward das ganze Vermächtnis;, in welchem Abraham seinem Hanse seinen Geist und seine Gesinnung vererbte, und nur wer zu der Hohe dieses "! העי" emporzustreben bemühet ist mag sich Sohn Abrahams nennen und Tochter. Und es war kein leichtes Gebot, das die Gottesprüfung dem Abraham setzte. ״Nimm deinen Sohn, deinen Einzigen, den btt liebst" der dir so theuer ist, ״nimm Jizchak", der mir so theuer ist, an den ich meine ganze Verheißung geknüpft — כי ביצחק יקרא לך זרע — nimm ihn ״und gehe zum Lande Moriah", zur einstigen Stätte der ״Lehre", und ״opfere ihn dort aus einem der Berge, den ich dir sagen werde"! Und Abraham erhub sich früh und sattelte das Thier und nahm seine beiden Leute mit sich, und seinen Sohn Jizchak und spaltete Opferholz und machte sich auf und wunderte zu dem ihm voit Gott bezeichneten Orte. Und er hatte drei Tage zu wandern, hatte wohl Zeit das Ttefschreckliche der Ausführung dieses Gebotes durchznsühlen, hatte wohl Zeit das Unbegreifliche eines solchen Gebotes durchzudenken; aber weder das Unbegreifliche des Gebotes, noch das Schmerzlichharte der Ausführung ließ ihn einen Augenblick zaudern das Gebot seines Gottes zu erfüllen. Er sieht am drittelt Tage den zur Opferung besttmmteit Ort, läßt seine Leute zurück, legt Jizchak, seinem Sohne, dem Jüngling, das Opferholz auf, nimmt das Feuer und das Schlachtmesser und sie gin gen beide zusammen וילכו שניהם יחדיו — Und obgleich Jizchak das Opfer ahnt, das unter diesem Messer bluten, das auf diesem Feuer dampfen soll, dennoch gingen sie Beide zusammen, der Vater und der Sohn, der Greis und der Jüngling, Beide zusammen, Jener zu opfern, Dieser geopfert zu werden, Beide zusammen, den Willen ihres Herrn und Meisters zu erfüllen! Wo sind die Zeiten hin, wo also der Vater und der Sohn, der Greis und der Jüngling, das alte und das junge Geschlecht zusammen wandelten, die Gebote ihres Gottes zu vollbringen! Wo sind die Zeiten hin, wo es nur Einen Weg gab zur Moriah-Hohe der Gottesverherrlichuug für den Vater und den Sohn, für den Greis und den Jüngling, für das alte und das junge Geschlecht! Wo sind die Zeiten hin, wo der Sohn keinen Zweifel setzte in das ihm durch

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