Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 2 (1855-1856)
- Issue
- Heft 12 (September 1856)
- Article
- Deutschland : Wien [Nachricht]
- Date
- 1856-09-01
- Page
- 674 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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674 Familien benutzt werden; dagegen fallen die Kinder der! unbemiMÜ^ Juden tnsgesammt den katholischen Schulen in solcher^ Zahl zuHHMA dadurch eben der oben erwähnte Uebelstand der Uetzer-füllung ׳ erzeugM^W welcher durchaus nicht geduldet werden kann. Aus diesen *GrüHMH^ der Vorstellung der jüdischen KuttuSgemeinde nicht stattgegebiEAeM es ist vielmehr ohne Verzug die Verhandlung fortzusetzen undHMW^ zu Ende zuführen, damit, wenn nicht schon mit BegirinMM Schuljahres, so doch ohne alle Zögerung wenigstens zwet^DM Volksschulen — die eine etwa in der inneren Stadt und^dchW der Leopoldstadt eröffnet werden, wobei es ftlbstverständlichsibleiMD nicht in der hochortigen Absicht liegen könne, die JsraelitenkindeMW fernten Vorstädte oder Vorstadtlhetle diesen Schulen zuzuweisendaß dieselben nach wie vor bei den katholischen Schulen zu,,WässDM werden, in welchen letzteren übrigens jede Einrichtung hintangehaltenMDi welche Uneinigkeit und ein liebloses Betragen der Schulkinder; ÜntereiMH veranlaffen könnte. Indem die Herrn Vertreter von dieser hiM düng verständigt werden, wird nebstbei bemerkt, daß die . tsr^KMusH meinde nach der Einrichtung einiger ist. Volksschulennoch iMniexE" theile genießen werde, welche sie dankbar anzuerkennen habe^nT wie an anderen Orten, so auch in Wien, alle höheren StudiMnjt^ obgleich an deren Gründung und Entwickelung die JudenschaftHÄD" Lheil hat, offen stehen." ' ' Es ließe sich Vieles über die in diesem Erlasse: ausgM Grundsätze und zugleich über die Gesinnung, die sich in^thMW sagen, — die keineswegs durch das ebensowenig zu billigende ÄKsaH jüdischen Gemeinde gerechtfertigt ist, die als fromme AudenZE^ Erhaltung ihres Glaubens einigermaßen am Herzen liegt-^je,W heit freudig begrüßen müßten, um durch Begründung^ voMS^ zur Besserung der leider nicht gerade erfreulichen religdD Wiens beizutragen; — doch es ist dies nicht die erste MUW׳ nach und nach wieder den alten AusnahmszustanA^W Unterthanen des Reiches zurückführen will, der,.schMMH,.^,^M noch im guten Andenken erhalten, hat.; ,, Folgende Notizen aus der ״A. Z." über die in den Rethen der'östuV^E Armee dienenden Soldaten jüdischen Glaubens dürsteWoÄ^ weiteren Kreisen von.Interesse sein. Im Ganzen dienen in^derßM^ reichischen Armee etwa 12,000 Juden. Von diesen sind mehrtzaMA^ Offiziere, Aerzte, die bet uns gleichfalls Offiziersrang haben, uM Rechnungsbeamte. Von den übrigen Juden bekleiden sehr viel^ÜstHW offiziers-Stellen, und zwar vorzüglich deßhalb, weil die des Schreibens und Lesens in der deutschen Sprache kundig sind. dem ärztlichen Personal werden namentlich aufgezählt: 20. Negim^ " ärzte, eine Charge, die den Juden erst seit dem Jahre 16.48. zugäy^ ist, und 51 Oberärzte. Die Zahl der Unterärzte, die jedenfahM" itä