Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 2 (1855-1856)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1856)
- Article
- Geschichte der Juden [Rezension]
- Date
- 1856-07-01
- Page
- 531 (sequence 3)
- Language
- German
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Rabban Garnaliel'S Baimstrenge. 531 bürg tm Nachlach Jakob bemerkt, gar keine Veranlassung zum Banne, wie denn auch die Antwort des R. G. oder des R. Schtmeon b. G. weder im Derech Erez R, noch im Jalkut eine Spur von Ge» reizcheit oder Mißbilligung enthält. Die Authenticität jener Notiz, daß R. Gamaliel den R. I. b. T. wegen jener Frage in Bann gethan habe, ist daher in doppelter Hinsicht mehr als zweifelhaft. Die Behauptung aber hinsichtlich des Eltescr b. Chan och gehört geradezu zu den Unbegreiflichkeiten dieser Geschichte. Wo in aller Welt hat der Verf. es heransgelesen, daß Elieser b. Chanoch vom R. Gamaliel tm Bann gethan worden, ja, daß er auch nur ein Zeitgenosse von ihm gewesen? Der Verf. verweist auf Edujoth V, 6. Dort lesen wir: עקביא בן מהללאל העיד ר׳ דברים אמרו לו עקביא חזור כך בארבעה דברים שהיית אומר ונעשן אב ב״ד לישראל אמר להו מוטב לי להקרא שוטה כל ימי ולא ליעשות שעה אחת רשע לפני המקום שלא יהיו אומרים בשביל שררה חזר בו הוא היה מטמא ובו׳ הוא היה אומר אין משקין לא אח הניורית וכל וחכמים אומרים משקין אמרו לו מעשה בכרכמיח שפחה משוחררת שהיתר. בירושלים והשקות שמעיה ואבטליון אמר להם דוגמא השקוה ונידוהו ומת בנידויו וסקלו ב י׳ ר את ארונו א״ר יהודה חס ושלום שעקביא נתנרה שאין העזרה ננעלת בפני כל אדם בישראל בחכמה וביראת חטא כעקביא בן מהללאל ואח מי נירו אליעזר בן חנוך שפקפק בטהרח ירים ובל. ״Akabia S. Mehalalel bezeugte vier Sätze. Man forderte ihn auf, von diesen Sätzen zurückzutreten, dann wolle man ihn zum Gerichtsoberhaupt in Israel machen. Er aber erwiederte: Besser man nennt mich eine» Narren mein lebenlang, als daß ich auch nur Einen Augenblick zum Bösewicht vor Gott gemacht würde. Würde man ja sagen, ich hätte um der Würde Wille:: :::eine Sätze zurückgenommen. Er hatte für unrein erklärt'::, s. w. Er hatte gelehrt, weder Proselytinnen noch Freigelassene läßt man den Sotah- Trunk trinken, die Chachamim aber widersprachen dem und wiesen auf das in Jerusalem bei einer Freigelassenen vorgekommene Faktum hin, welche die Synhedrialhäupter Schamaja und Abtalion diesen Trunk hätten trinken lassen. Akabia erwiederte, das hätten sie nur zum Schein gethan. Darauf belegte man ihn mit dem Bann, in welchem er auch gestorben und ließ das Gericht einen Stet:: auf seinen Sarg legen. R. Jehuda aber sagte: Gott behüte daß Akabia bannschuldig geworden sei! Umschloß doch die Tempel- 88*