Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 2 (1855-1856)
- Issue
- Heft 6 (März 1856)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1856-03-01
- Page
- 328 (sequence 3)
- Language
- German
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328 המ&חח. Praktische Einleitung u. s. ns. v»n Leopold Lkw. ״biblische,1 Schriften liegen also beinahe fünfzehnhundert Jahre 30—1455)״ v. d. gew. Ztr.)" ״Mose war der erste Schriftsteller Israels"! Leichtsinnigere Worte sind wohl noch nie über die göttliche Offenbarung ausgesprochen worden, und es können auch keine leichtsinnigeren Worte hierüber ausgesprochen werden. Wir verzichten aber auf die dogmalische Bcurtheilnng jener Ansicht; wir abstrahiren davon, daß nach jüdischen Grundsätzen nicht nur derjenige einer Verachtung des göttlichen Wortes sich schuldig macht, der, wie der Verf., Mosche für den Urheber der Thora hält, sondern auch derjenige, der nur Einen Vers, ja ein einziges Wort als von Mosche nach eigener Ansicht niedergeschrieben betrachtet^); wir überlassen es jedem Unpartheiischen, darüber nachzudenkm, worin genläß der angeführten Äußerung: ״Mose war der erste Schriftsteller Israels" die ״geläuterte Reltgtösität" bestehen mag, die Herr Löw seiner Vorrede gemäß zu fördern beabsichtigt; wir fragen nur: mit welcher Berechtigung kann der Verf-, wenn er Mosche als ״Schriftsteller", wenn er die Thorah als einen von Mosche gelegten ״Grund zu einer *) Sanhedrln 99 a heißt! מן השמים nun כי דבר ה׳ כזה זה האומר אין ואפילו אמי כל התורה כולה מן השמים חוק מפסוק זה שלא אמרו הק׳ב׳ה ״« אלא משה מפי עצמו זהו כי דבריה' בזהden» das Wort des Ep-tgen bat ״״er verachtet" (4 B. M. 15, 31) dteß ist derjenige, welcher sagt, daß die Thora ״nicht von Gott-gegeben wurde; und sogar von demjenigen, welcher sagt, daß die ganze Thora von Gott gegeben wurde, und nur tu Bezug auf einen einzigen Vers glaubt, ״daß er nicht von Gott ausgesprochen, sondern von Mosche nach seiner eigenen Meinung ״hinzügefügt worden sei, heißt es: ״״Denn das Wort des Ewigen hat er verachtet."" Eine spätere Autorität , in Bezug auf die der Verst selbst §. 404 sagt, daß deren ״Name die ganze gelehrte Welt mit Hochachtung und jeder denkende Israelit mit ״dankbarer Verehrung nennt", nämlich Maimonides, sagt in seinem Mschnakommen- *are zu Sanhedrin פ' חלק-יסוד שמעי ausdrücklich, daß Mosche als סופר שקוראין לו והוא מחב daher gewiß nicht als Schriftsteller zu betrachten ist, und nennt den, der die Ansicht des Verf. ausspricht, eium Leugner der göttlichen Lehre, indem er Pilchot Teschiilm ill 8 sagt: שלשה הן הכופרים כתורה האומר שאין התורם מעם ה' אפילו פסוק א' אפילו תיבה אחת אם אמי :משה אמרו מפי עצמו ״ .ה"ו, כופר בחורה וכו;Drei sind als Leugner der göttlichen Lehrt zu betrachten: ״Derjenige welcher sagt, daß die Thora nicht von Gott gegeben wurde, und sogar der, ״welcher in Bezug auf einen einzigen Vers, oder auch nur in Bezug auf ein einziges ״Wort sagt, daß es Mosche nach seiner eigenen Meinung ausgesprochen habe, ist ein ״Leugner der göttlichen Lehre."