Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 2 (1855-1856)
- Issue
- Heft 4 (Januar 1856)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1856-01-01
- Page
- 216 (sequence 3)
- Language
- German
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- Rashi 1× ep/1002670
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216 Schaab, Geschichte der Juden zu Mainz. HI. tastet den Augapfel des Messias an, denn sie sind sein Fleisch und Blut. Rudolph, mein Jünger hat nicht recht geredet, denn von ihnen heißt es׳ in den Psalmen: Erwürge sie nicht, daß es mein Volk nicht vergesse." Sie gehorchten seiner Stimme, denn er galt viel unter ihnen, ließen ab von der Gluth ihres Zornes und thatcn das Böse nicht, das zu thun sie beschlossen hatten. Bernhard nahm kein Lvsegcld von den Juden, denn er hatte von Herzen Gutes für Israel geredet. Ich preise Dich, o Herr, hätte Deine Barmherzigkett nicht jenen Priester gesandt, so wären von ihnen keine Erretteten und Entronnenen übrig geblieben." — Um diese Zeit lebte in Mainz der als. Dichter, Philosoph und POS so berühmte R. Elieser bar Nathan (ר׳א׳ב׳ן). Er war gleichsam der Centralpunkt jener an großen Männern, auf die Israel stolz ist, so reichen Zeit, und durch ihn erlangte Mainz den hohen Ruf als עיר ואבש.בישראל, als Haupt- und Mutterstadt unter Israels Zerstreuten. Während seines langen Lebens, — in seinem Hauptwerke שאלות וחשובות אבן ר׳,עזר finden sich die Daten 4893 und 5007, es beträgt also die Zeit der Abfassung mindestens 114 Jahre, — sammelten sich zahlreiche Schüler um ihn, mit den bedeutendsten Männern der Zeit stand dr stets׳ in engster Verbindung, so mit Rabenu Meir, dem großen Schwiegersöhne Raschi's und dessen noch größeren Söhnen רשבס, ריבם ,רבינו חם. Auf eine an diese Heroen jüdischer Wissenschaft von R. Elieser gestellte Anfrage antwortet Rabenu Tam betrübt und traurig ob des Todes seines geliebten Bruders Rabenu Jizchak: Mein Bruder R. Schmuel ist nicht hier, deßhalb dictirt mir der Vater und ich, der Geringste, schreibe in Thränen (ואגי הקטן כותב בד־מע). Unter R. Elieser's Gedichten ist das berühmteste das א׳א׳ד הבר welches es sich zur Aufgabe macht die 11$> חריג׳ מצות schon in den עשרת ההברות enthalten nachzuweisen. Es ist in die Gebetordnung für die zweite ^M-Festnacht, aufgenommen. Es ist fast unverstündlich, wenigstens erscheint die Eintheilnng unbegründet und willkürlich, ohne das philosophische Werk מאמר השכל, das, weil es dieseihen Einthetlungsprincipien wie das genannte Gedicht hat, ebenfalls dem >ראבן zugeschrieben wird. (Siehe Heidenhetms Vorrede zur neusten Auflage des מאמר תשכל, Rödelheim 1804). מאמר השכל ist vielleicht das bedeutendste jüdisch-religionsphtlosophi-