Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 2 (1855-1856)
- Issue
- Heft 4 (Januar 1856)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1856-01-01
- Page
- 217 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Von Dr. M. Lehmann. 217 sche Werk, das Deutschland hervorgebracht hat und zeigt die genaue Bekauutschast des Verfassers mit Maimonides, Iden Esra, Nachmanides und Saadjah Gaon. — Außerdem erwähnen die Pvßkim noch der Werke צפנת פענח und אבן הראשה, von denen das Letztere im vorigen Jahre im שומר ציון חנאמן abgedruckt wprdcu ist. — Auch durch seine Familtenverbindnngen ist uns der Name R. Eliesers von nicht geringer׳ Bedeutung. Er war der Schwiegersohn von R. Eljakim ben Joseph, dessen die פוסקים oftmals erwähnen, und durch zwei Tochter ward er der Stammvater der bedeutendsten Gelchrtenfamilien Deutschlands. Die eine ׳verheirathete sich mit R. Joel Tube Halewi und ward die Mutter des 'ראביה, Verfassers von אבי העזרי und אבי האסף. Die andere, wahrscheinlich ein Kind des Alters, heirathete den R. Jechiel und gebar Rabenu Ascher und Rabcnu Chajim. Rabenu Ascher aber hatte acht Sohne, lauter hervorragende Männer, unter denen R. Jakob Baal Haturim nicht allein der Bedeutendste unter seinen Brüdern sondern auch einer der Bedeutendsten unter den großen Männern seiner Zeit und aller Zeitcu. Wir haben hier eine Reihe glänzender Namen, die einen Jeden, der mit jüdischer Wissenschaft ein wenig pertraut ist, mit der höchsten Achtung erfüllen muß. Es sei uns erlaubt hier eines wunderbaren Ereignisses zu erwähnen, das der Wrlt diese große Familie erhielt. Uls im Jahre 1306 Philipp der Schöne jenes namenlose Unglück über die zahlreichen Juden Frankreichs brachte, verbreitete sich die Verfolgung bis an die Ufer des Rheins. Da erschien in einer Sabbatnacht K. Jechiel seiner Wittwe und forderte sie auf sich ungeachtet des Sabbats sofort mit den Ihrigen aus der Stadt zu entfernen, da morgen alle Juden erschlagen würden. Die Wittwe folgte dem Rufe und entfloh mit ihren Söhnen R. Ascher, R. Chajim und deren sechs Schwestern. (Aus einem Briefe R. Juda's ben Ascher.) N. Ascher ließ sich später in Toledo nieder. Dort ergriffen seine Nachkommen lammt allen ihren Schülern im Jahre 1391 die Gelegenheit für die Heiligung des göttlichen Namens ihr Lehen hinzugebe». — 14