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Jeschurun · 1855-12-01 · Heft 3 (Dezember 1855) · p. 174

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
2 (1855-1856)
Issue
Heft 3 (Dezember 1855)
Article
Geschichte der Juden [Rezension]
Date
1855-12-01
Page
174 (sequence 19)
Language
German
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174 Geschichte der ZuM von Vr. H. Grätz. PiMr Artikel. gar nicht vorkpmmen, (und dies ist im Grunde die einzige Wesens? liche Differenz zwischen Hilless und R. Jsmaels Aufstellung, 'so daß tzix wir bald sehen werden, das DerhAtqiß dieser beiden Aufstellungen sich gerade entgegengesetzt herausstellt: die 13 Regeln R. Jsmaels enthalten in der Thal weniger, als die? Hrllel'schen). Der Vers nennt das eine Berichtigung der Hil? lelschen durch R. Jsmael. Er meint asso, R. Jsmael habe ernstlich diese 6 Hillelschen Interpretationsregeln, weit er sie nicht aufzahl t, darum auch nicht anerkannt. Dies ist aber eine haare Unmöglichkeit, ja offenbar falsch. R. Jsmael lehrt wiederholt היקש und מה מצונן mit vollständiger Giltigkeit, so f El. Schewnoth 9, היקש חיצון לפנימי, Sewachiin 24, 1 'הואיל ורצפה מקדשת ובו, ja -es ist sogar R. Jsmael, vpn dessen dehre der Grundsatz ansgeht, daß,דבר הלמד בהיקש חוור ומלמד בקו, Sewachini 41 und 50! Es ist somit das Factum his zur Evidenz klar, daß, obgleich R. Jsmael die 6. Hillel'sche Regel היקש ומה מציגו, die Gleichstellung und die Sachanalogie, in setnenRcgeln nicht mit ausrechnet, er dieselbe doch mit voller Entschiedenheit und mit äußerster Consequenz anerkennt. Per Verf. wird sich daher auch dem nach der Reges der ״Sachanalogie" gebildeten Aatze auf keine SOBcife entziehen können: wie!st. Jsmael eine Hillel'sche Regel vollkommen anerkennt,' obgleich er sie unter seinen 13 Regeln nicht mit aufzählt, also erkennt auch Hillel eine Regel R. Jsmaels vollkommen an, obgleich er sie unter seinen 6 nicht mit aufzählt. Uns dünkt, dies ist auch eig מה מציגו שאין עליו תשובה, und des Verfassers ganze angebliche Beweisführung aus der Vergleichung der Hillelschen ünd Jsmaelischen Regeln fällt in das traurigste Nichts zusammen. Aber sie ist noch viel weniger als dies. Sie ist nach des Verfassers eigenen Worten eine vollständige Täuschung. Sollen die 13 Jsmaelischen Regeln erst später aus den 7 Hillvl'schsn hervorgegangen fein, soll überhaupt hier erwiesen werden, daß diese Interpret,atioySxegeln erst später, nach und nach in der Zeit entständen sein, so kann es offenbar sticht genügen, wenn etwa R. Jsmael dasselbe und nur dasselbe ist 13 Sätzen auseinandergclegt hätte (und es sind in der Wirklichkeit sogar Iß), was Hillel kurz iy 7 zusammengefasst, wenn R. Jsmael das Detail von dem gäbe,׳W׳s.in den? Hillestschpn nur in den Haiiptbegriffen genannt wpröxn. Es müßte offenbgr vielmehr ,erst erwiesen sein, daß R. Jsmael Negehn gelehrt, die Hillel unmöglich unter den von ihm genastnten verstanden haben konnte. Makkoth 24, wird uns gelehrt: דרש ח' שמלאי תהיו. מצות נאמרו למשה ובו/ בא דוה והעמידן על יא' ובו׳ בא ישעיה והעמידו על ו׳ בו ,חזר ישעי' והעמידן על ב' וכו, בא חבקוק והעט ידן על א׳ יוכו/.

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