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Jeschurun · 1855-12-01 · Heft 3 (Dezember 1855) · p. 153

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
2 (1855-1856)
Issue
Heft 3 (Dezember 1855)
Article
Kislew
Date
1855-12-01
Page
153 (sequence 25)
Language
German
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4. DK CHanuckah der Malkrbäer. 153 Es war am 25. Kislew, als zuerst Antiochus das Haus des Alleinigen Gottes und seines heiligen Gesetzes in einen Tempel des griechischen Götzenthums verwandelt und die Bücher des göttlichen Gesetzes zerrissen und verbrannt hatte. Drei Jahre später am 25. Kislew war's, da es zuerst Juda dem Makkabäer, Mathathias Heldensohne, gelungen war, sich der Stadt und des Tempels zu bemächtigen und, während die Burg noch in Feindes Händen sich befand, den Tempel vom heidnischen Unwesen zu säubern, den Gottesaltar wieder neu aufzurichten, das Allerheiligste dem Alleinigen wieder zu weihen und Israels Tisch und Israels Licht vor dem Allerheiligsten wieder aufzustellen. Acht Tage feierten sie das Fest des erneuten Altars in dem alten, geretteten Heiligthum und stifteten das alljährlich wiederkehrende achttägige ״Weihefest" zu Dank und Preis Dessen, der e& nicht zugegeben, daß sein Gesetz vergessen und sein Volk den Geboten seines Willens entfremdet worden wäre,, der ihnen darum in ihrer Noth beigestanden, den Schwachen und Wenigen den Sieg über die Starken und Vielen verliehen, die Unreinen den Reinen, die Frevelnden den Pflichttreuen, die Muthwilligen den treuen Wahrer», seines Gesetzes überantwortet und sich! den großen und heiligen Name«, für immer gestiftet. Und dies war die 4w Chanuckah, die vierte Tempelweihe, zur Winterszeit, am 25. Kislew, mitten im siegreichen Kampfe der Makkabäerfamilie. Alledie Tempel, deren Weihefeste in flüchtigen Zügen unserm Blicke vorübergegangen, sind von der Erde verschwunden. Auch Serubabel - Esra's reiner Bau, dem die hasmonäischen Helden die verlorne Weihe wieder erstritten. Wie er ohne politische Größe entstanden, wie dienstbar der Boden war, auf dem er errichtet, und dienstbar die Hände, die ihn errichtet, wie die Spenden und der Schutz der fremden Herrscher sich in seinem Bau mit der Hingebung und dem Eifer des ihrem Scepter unterstehenden jüdischen Volkes vereinigt hatten, wie er soinit von vornherein ein Denkmal des gesetzestreuen Israels unter fremder Herrschaft und der von den fremden Herrschern dem jüdischen- Gesetze gezollten Achtung und Verehrung war, wie er von vornherein nur als ein Galüth-

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