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Jeschurun · 1855-12-01 · Heft 3 (Dezember 1855) · p. 152

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
2 (1855-1856)
Issue
Heft 3 (Dezember 1855)
Article
Kislew
Date
1855-12-01
Page
152 (sequence 24)
Language
German
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Kirlewi Die 4 ChanuM. 152 der Gefahren nicht schätzt, die die Berge der Schwierigkeiten nicht achtet, die nur den Gotteswillen kennt und die Gottes kraft fühlt, und den Gottesbeistand ahnt und der Gottesbegeisterung folgt und stark und muthig den Arm erhebt und — gälte es auch allein — in Gottes Namen die Standarte des göttlichen Gesetzes aufpflanzt und mit ihrer Kraft die Schwachen, mit ihrer Begeisterung die Muthlosen, mit ihrem Siege die Schwankenden zu wecken und zu begeistern, zu halten und zu sammeln versteht, und dem Heiligthum nicht heilige Gräber, sondern ein frohes, freies, frisches, gottdurchdrungenes Leben wieder zu erkämpfen weiß. Und der Triumph sollte dem göttlichen Gesetze werden. Sie kommen nach Modi,;. Der Götteraltar ist errichtet. Und zu dem Mathathias, dem greisen Priester, spricht der Hauptmann: Du bist der Vornehmste und Angesehenste in der Stadt und hast viele Söhne und großen Einfluß. Gehe du den Andern voran und befolge des Königs Gebot, wie alle Provinzen und wie auch die Männer von Judäa in Jerusalem gethan, so wirst du und deine Söhne einen gnädigen König haben und ihr werdet mit Gold und Silber und großen Geschenken belohnt werden. Aber Mathathias entgegnet: Und wenn auch alle Länder Antiochus gehorsam wären und Jedermann abfiele von seiner Väter Gesetz und willigte in des Königs Gebot: ich und meine Söhne und Brüder, wir werden doch nicht von Gottes Gesetz abfallen, werden doch nicht des Königs Gebot befolgen und hellenische Sitten annehmen. Und als gleichwohl inzwischen, während Mathathias der Greis, der Priester, also mit dem Hauptmann verhandelte, ein Jude hingetreten war und vor Aller Augen auf dem Götteraltare nach des Königs Gebot opferte — erschlug Mathathias den Juden bei dem Altar und den Hauptmann des Antiochus und warf den Altar um und zündete mit seinem Pinchas-Eifer die Begeisterung seiner Söhne und aller der Treuen im Volke, und vertraute Gott und wagte den Kampf und erstritt den Sieg und rettete durch seinen und seiner Helden-Söhne in langen, fortgesetzten Kämpfen ungeschwächt bethätigten Gottesmuth Israel, seines Gottes Gesetz und das Gottesheiligthum dieses Gesetzes

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