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Jeschurun · 1855-10-01 · Heft 1 (Oktober 1855) · p. 45

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
2 (1855-1856)
Issue
Heft 1 (Oktober 1855)
Article
Thischri
Date
1855-10-01
Page
45 (sequence 45)
Language
German
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IRI
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Thtschri. 45 in ben an den Brüsten der Natur dem Mensche» zugereisten Früchten, oder in den künstlichen Werken des die Natur beherschenden Menschengeistes zu suchen, Unsere רפגות, nnsere uns menschengesellschaftlich abgränzenden Räume mögen wir je nach den verliehenen Mitteln mit diese». Gütern der Natur- und Menschenmacht ansbauen; aber das סכך, aber der Schutz und der Schirm, dem wir diese nnsere häuslichen Räume unterstellen, der nusern häusliehen Räumen den Segen des Friedens verleihen soll, ונחלו■ מן הארץ muß er freilich sein; aus der Entwickelung der Erdnatur soll ■er erblühen, aber nicht die Erdnatur selber,, nichts מחובר, nichts ihr noch Angehöriges kann ihn uns gewähre», vielmehr'״יי" ,חלוש Menschen ihr Abgerungeues, aber wiederum nicht סר׳ und nicht כלי, nichts durch Natur und nichts durch Menscheugeist Vollendetes vermögen wir dafür zu bereiten. Alle Schätze der Natur, alle P erke des Menschengeistes vermögen zum Friedensschirm der Menschen- Hütten nur פסולת גורן ויקב, nur ״Halme und Hülsen" zu gewähren, in welche erst der Gottessegeu den Kern und die Frucht des Heiles zu legen vermag. Und dieses Gottesschutzes kann der Reichste nicht entbehren und dieser Gottesschutz ist auch dem Aermsten sicher! Wie auch die רפגות unsere Paläste und Schlösser, nnsere Häuser und Hütten unterscheiden mögen, Macht und Opulenz, Natur und Kunst, Schwäche und Armuth, Einfachheit und Dürftigkeit die häuslichen Räume der Menschen umfassen,— in dem, was uns schirmt, in dem, was uns schützt, in dem, was allein uns den Friede», und Allen den Frieden zu verleihen vermag, darin sind wir Alle gleich, und diese Gleichheit, diese ^vo-Gleichheit, mache uns Alle bescheiden und mache uns Alle heiter und froh! Der Wahn, nur unter den Burgen der eigenen Macht und unter den Berechnungen der eigenen Klugheit Sicherheit und Frieden finden zu können, scheuchet den Frieden, nimmt nusern Tagen den Frohsinn und nusern Nächten die Ruhe, macht Angst lind Sorge zu Gefährten unseres Lebens und macht Friede und Freude zu Mährchengestalten eines gutmüthig phantastischen Traumes. Aber das Bewußtsein לא בידם טובם, daß ja nicht in unfern Händen unseres Glückes Vollendung ruht, wir auch mit unserer Hausesgründung, mit allem Streben für Weib urid Kind und den

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