Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 2 (1855-1856)
- Issue
- Heft 1 (Oktober 1855)
- Article
- Thischri
- Date
- 1855-10-01
- Page
- 44 (sequence 44)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2932754-2932821-2932823-2939005--00974-2939080- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
44 Thtschri. zugcmcssen wären, und reichten sie auch nur zu drittehalb Mauern aus, zu ,שחים כהלכתן ושלישים אפילו טפח — Immer seien unsere vier Wände als das heilige Bereich einer gottbcrcchtigten häuslichen Selbstständigkeit abgegränzt, bieten Raum für ,ראשו רובו ושלחנו, für Geistund Leib und Nahrung seiner Bewohner, und seien keine רירה סרוחה, kein das Gemüth beengend hinabdr lickender Kreis und auch kein solcher, indem man nur מצטער, indem inan nur mit Widerwillen und nothgedrungen weile. Selbständigkeit und heiter gemüthliches Wohlbehagen biete unser häuslicher Kreis seinen Gliedern; danach sollen wir strebeil, mit allen Kräften, mit allem redlichem Fleiß; dafür sollen wir säen und ackern und pflügen und erndten, dafür sollen wir meißeln und hämmern und fugen und bauen. Aber wehe uns, wenn wir in diesen Werken unserer Hand die Schutzgvtter unseres Hauses erblicken, wehe uns, wenn Wirtin der ״gebundenen Nllnatur", in der an ihren Brüsten gereiften ״Frucht" »der in der ״künstlichen Arbeit" unserer Natur bezwingenden Klugheit den Schutz und den Schirm unserer Hüttcü verehren, wehe uns, wenn wir über den דפנות des סכך, über den Ausbau unserer Macht auf Erden des Schutzes und des Schirms ans der Hohe vergessen, oder vermeinten, wir konnten, wie den Ban unserer Macht, also auch den Schutz und den Schirm desselben erkünsteln, wehe uns, wenn wir der ״blinden Natur" oder unserer ״eigenen schauenden Klugheit" den Altar unsrer Hütte erbauen und nicht sehen, nicht seheil wollen: daß mit Allem, was die Natur uns bietet, mit Allem was wir mit unserer Hand vollbringen, wir nickt die vollendete Frucht ilnseres häuslichen Glücks zu bewirken, wir für die Heileserndtc unserer Hütte nur Wurzeln, Neste, Blätter, Halmen, Hüllen, nur die Gesäße dazureichen vermögen, in welche der Gnadenblick unseres Gottes die Frucht des segnenden Friedens mit Seiner allmächtigen Huld spenden wolle! Siehe unsere Festeshütten! Nicht die רפנום, nicht die bescheidenen oder stolzen Wände unserer Macht, das סכך, der Schirm von Oben macht sie zu סכום, macht sie zu den Festeshütten der siebentägigen Freude vor Gott! Und dieses סכך, diese Friedenödecke unserer Hütten, wir haben sie nicht במחובר, nicht in der von Menschen unbehcrrschtell Macht der Natur, und auch nicht ברבי המקבל טומאה, und auch nicht